Valerya

Das rätselhafte Grauen, Dydala

Am nächsten morgen versammelte sich die Gruppe vor dem Ratsgebäude. Es standen schon viele Leute da und auch der Engel und Sojila waren da. Es waren 15 Personen die wohl alle an der Mission teilnahmen. Es schien wie ein bunt gemischter Haufen. Als die Gruppe dazu stieß, fing der Engel mit einem leichten lächeln zu reden: "Also gut Leute, wir sind vollzählig. Dank der guten Vorarbeit unserer tapferen Gruppe hier" und sie deutet auf Chi, Kawano, Karl und Baast, "werden wir Dydala aufspüren. Das letzte Rätsel führt uns nach Redakwa, dort sollten wir dann sehen können wo Dydala sich versteckt hat. Seit bitte hoch konzentriert. Dydala ist sehr mächtig und manipuliert gern die Gedanken anderer. Also achtet auf euere Mitmenschen, falls sie sich komisch Verhalten könnte es eine List von Dydala sein. Außerdem, wir sind als Hüter unterwegs, also Verhaltet euch bitte dementsprechend. Dies ist eine gefährliche Mission. Es steht jedem frei zu gehen. Es ist keine Schande und nur verständlich, wenn jemand diese Mission nicht antreten will. Jetzt ist noch die Zeit zu gehen." Und der Engel schaute sich kurz um. Niemand machte Anstalten zu gehen. "Niemand kann behaupten, dass die Hüter nicht tapfer sind. Es erfühlt mich mit Stolz eure Entschlossenheit zu sehen. Ich werde alles in meiner Macht mögliche tun um euch zu beschützen. Wir werden die Mission erforlgreich beenden, da bin ich zuversichtlich." Und alle in der nähe merkten, wie sie von einer Aura umhüllt waren, die ihnen jede Angst nahm. "Hat jemand noch Fragen?" Niemand meldete sich. "Ok, dann lasst uns zu den Teleportationskreisen gehen und nach Redakwa." Und der Engel ging vor. Alle folgten ihr. Nacheinander gingen sie durch die Teleportationskreise.

Redakwa war eine schöne Stadt. Es war ein Kurort und ein beliebtes Reiseziel für Wohlhabende. Die Stadt bestand zum großteil aus sehr hellem gelblichen Steinen, fast wie Marmor. Man hörte das leichte plätschern von Wasser in küntslich angelegten Bächen. Das Wasser war rötlich. Die Gruppe versammelte sich beim Marktplatz. Die Bürger drum herum fingen schon an zu tuscheln. So viele, teils bewaffnete Leute fallen auf, vor allem mit dem Engel, die ziemlich bekannt war. Der Engel sprach nochmal zur Gruppe, aber diesmal leise und vorsichtig. "Ok, hat jemand eine Idee wo Dydala sein könnte?" Und sie schaute zu Chivala, Baast, Karl und Kawano. Sie zuckten mit den Schultern. "Dann versuchen wir es mal am See, dort ist die Quelle des Wasser, vielleicht finden wir da einen Hinweis." Und der Engel nickte einer ihrer Leibwächter zu. Er trat hervor "So Leute. Wir schaffen es eh nicht ohne Aufmerksamkeit zu erregen hier nach ihr zu suchen." Chivala meldete sich kurz zu Wort "Was ist mit den Bürgern, sollten wir sie dann nicht in Sicherheit bringen? Wer weiß was Dydala geplant hat." "Ein guter Einwand.", Bestätigte die Leibwache. "Allerdings wird es schwer alle Bürger hier in Sicherheit zu bringen und es könnte zu einer Paniksituation führen. Falls Dydala wirklich keine Rücksicht auf Unschuldige nimmt, müssen wir natürlich in erster Linie versuchen so viele unschuldige Bürger wie möglich zu retten. Das ist unsere Pflicht als Hüter. Fürs erste sollten wir sie aber ausfindig machen. Ich werde Vorgehen. Achtet bitte auf eure Umgebung. Falls ihr etwas Verdächtiges seht, gibt Bescheid." Und die Leibwache ging vor. es dauerte paar Minuten bis sie am See ankamen. In der Zeit spürte die Gruppe hunderte Blicke, wahrscheinlich aus Neugier. Aber die wahrscheinlichkeit war hoch, dass Dydala sie gerade auch beobachtete. Die löste unbehagen aus. Der rote See war von viel grün umgeben. Es führten Wege drum herum und alles schien gründlich gepflegt. Viele Leute spazierten hier entlang und genossen den Anblick und die frische leicht salzige Luft. Es war nichts zu sehen, dass auf Dydala hinwies. Karl probierte etwas von dem Wasser. Ein starker salziger Geschmack, salziger als Meerwasser. Ein Halbling von den Hütern kam auf ihn zu. "Nah, schmeckt es auffällig?" fragte er ironisch mit einem Grinsen. "Willst du probieren?" erwiderte Karl. "Ne Danke, hast du ja schon für uns gemacht." Kawano drehte sich zu dem Halbling. Er ließ wieder paar Sprüche über Kleinwüchsige los, die der Halbling jedoch gut konterte.

Der Engel besprach sich kurz mit Sojila und ging dann zur Gruppe. "Habt ihr ne Vermutung wo wir genau gucken sollen?" fragte sie. "Also wir mussten schon mal auf den Grund des Sees tauchen für ein Rätsel." antwortete Chivala. "Ich verstehe. Dann gehen wir dem hier auch auf den Grund." Der Engel ging wieder zu Sojila. Die Undine fing kurz darauf an einen Zauber zu wirken. Wasser wirbelte um sie herum, ihre Augen leuchteten. Plötzliche vibrierte der See und das Wasser wich von der Seite. Der See spaltetete sich und nach kurzer Zeit konnte man den Grund des Sees sehen. Alle gingen in die Mitte des Sees, bis auf Sojila. Sie war damit beschäftigt den Zauber aufrecht zu erhalten. Es war ziemlich matschig, und einige Pflanzenarten schienen hier auf dem Grund zu wachsen. Aber irgendwie schien etwas ungewöhnlich zu sein. Das flüstern der spazierenden Menschen verstummte. Als die  Gruppe hoch sah, sah sie, wie die ganzen Menschen um den seh standen und die Gruppe mit einem leeren Blick anstarrte. Sie sprachen alle gleichzeitig: "Ihr habt das letzte Rätsel gelöst. Gute Arbeit. Nun verrate ich euch wie versprochen meinen Aufenthaltsort. Wenn ihr ein Vogel wärt, hättet ihr den Ort schon längst markiert." Alle verstummten wieder. Einige vielen zu Boden, andere schauten sich erschrocken oder verwirrt um. Sofort liefen einige Hüter zu den Leuten, versorgten sie, redeten mit ihnen. Kawano flog in die Luft um einen Überblick zu kriegen. Währendessen überlegten Chi, Baast und Karl, was die Antwort wäre. Sie überlegten wo Vögel gerne hinfliegen. Ob es hier vielleicht Türem gibt, die man verbindet und die dann einen Ort markieren würden. Währendessen kamen immer wieder einige Hüter und erstattetem dem Engel Bericht. Wie es schien standen die Personen unter einem Zauber der vor maximal drei Wocheng gezaubert werden musste. Und es gab Leute die nicht von dem Zauber betroffen waren, diese Leute kamen erst Heute in die Stadt. Damit war die Sache ganz klar. Dydala war vor kurzem hier. Die Miene des Engel verhärtete sich. Sie ging zu der Gruppe. "Habt ihr ne Idee wo sie sein könnte? Gab es schon mal ein Rätsel das mit Vögeln oder fleigen zu tun hatte?". Kawano kam nun vom Himmer herunter. Oben konnte er nichts auffälliges sehen. Kawano holte die Karte von Savahra raus. Er zeichnete Linien zwischen den Orten der Rätsel die sie gelöst haben. Und siehe da, es war eine Schnittstelle zu sehen, die öfter gekreuzt wurde.

Baast wusste direkt, der Ort ist der verlorene Tempel. Der galt schon lange als verlassen. Ab und zu machen jugendlich dort Mutproben oder irgendwelche Fanatiker feiern da komische Feste, aber sonst ist der Ort verlassen. Der Engel gab kurz Bescheid "Wir haben wohl Dydalas Versteck. Der verlorene Tempel. Lasst uns zurück nach Tekapi. Von dort aus wird uns Gaston teleportieren." Zusammen machten sie sich auf den Rückweg. Im Teleportationsraum fing Gaston direkt an alle zu teleportieren. Es erschienen Runen unter ihren Füßen die immer größer wurden. Plötzlich verlierten sie den Boden unter den Füßen. Fast en Sekunde lang fielen sie, alles wirkte verschwommen. Doch dann landeten sie auf festem Boden und sie standen vor einem alten Gebäude. Ein alter Tempel aus Stein gebaut, der zerfallen aussah und langsam von der Natur wieder zurückerobert wurde.

Der Engel ging mit ihren Leibwächtern vor. Der Eingang führte zu einem großen Raum. Dieser sah auch leicht verfallen aus. Ein Gang war zugeschüttet. An einem anderen Tor standen auffällig zwei Statuen aus Gold. Auch sie hatten paar Flecken. Es waren Abbilder von halbnackten Männern mit Speer und Schild. Baast schaute direkt nach ob er Magie entdeckte. Und tatsächlich, von den Statuen kam Erschaffungsmagie. Die Zauberkundigen nickten Baast zu, nach dem Motto 'Gute Idee'. Baast wusste, diese Statuen werden sich gleich bewegen, er sagte dies zu den anderen. Karl nahm direkt einen Stein und schmieß den zu den Statuen. Diese bewegte sich daraufhin und gingen auf die Gruppe zu. Der Engel zog ihre Waffe und sprang mit einem Satz den Statuen entgegen. Sie breitete ihre Flügel aus und glitt zwischen den Golem. Im Flug schwang sie mit voller wucht ihre Großaxt und trennte den Arm eine Golems ab. Vom Wucht des Schlages ging die Statue auf die Knie. Baast schoss mit seinem Langbogen und Karl seine Feuerkugeln, jedoch zeigten ihre Angriffe keine Wirkung. Diego, einer der Hüter und eine Katzenmensch, lobte die zwei für ihren Einsatz und er zog auch seine Axt mit einem grinsen. Er stürmte hinterher, als er sah, dass die andere Statue den Engel an der Schulter streifte und schlug auf die kniende Statue ein. Sie ging zu Boden. Der Engel schwang die Axt diesmal wie einen Golfschläger. Die 3 Meter große, am boden liegende Statue wurde 5 meter durch die Luft geschleuderte und zersplitterte am Boden. Der Engel drehte sich nun zu der anderen Statue, schlug mit der Axt nach den Beinen und während die Statue fiel schwang sie die Axt von oben und trennte den Kopf der Statue ab. Diese Zerfiel nun auch in Splitter. Der Engel drehte sich zu allen um "Den Empfang hätten wir dann hinter uns. Vielen dank für die Hilfe" uns sie lächlte Baast, Karl und Diego an. "Es ist immer schön zu sehen, dass es Leute gibt die nicht lange fackeln um anderen zu helfen." Während sie das sagte, nutzte Chivala ihren Zauberstab um die Schramme an der Schulter des Engels zu heilen. "Ich danke dir Chivala, sehr nett von dir. Nun, lasst uns weiter gehen. Aber passt auf. Wer weiß was für Überraschungen noch hier sind." Und der Engel ging mit ihren Leibwächtern vor. Durch das bewachte Tor kamen sie in einen dunklen Raum, der kurz nach dem betreten von Fackeln beleuchtet wurde. An der Wand war eine Schrift zu erkennen. ''Hinter jedem Gang ist ein Rätsel. Geht ihr durch einen Gang, schließen sich kurz darauf die anderen. Ihr habt nur 30 Minuten Zeit alle Rätsel zu lösen. Schafft ihr das nicht, bin ich hier Weg." Es waren vier Gänge zu sehen. Schnell war klar, dass hier aufgeteilt werden muss. Die vier Gruppen die vorher bestimmt wurden nahmen sich je ein Gang. Mit einem Zauber verband sich jeder auf telepathischem Wege mit einer Person aus einer anderen Gruppe. Danach gingen  sie gleichzeitig durch die Gänge, die sich kurz darauf verschlossen. Baast erzeugte etwas Licht, damit alle gut sehen konnten. Die Wände waren nach paar Metern aus Erde, als wäre dieser Gang hier reingegraben. Kawano ging voraus. Je tiefer sie in den Gang gingen, umso stärker wurde der Duft von Erde. Nach einigen Minuten entdeckten sie etwas in der Wand stecken. Es war noch 20 Meter weg, aber es versprühte die gleich Energie wie die Statuen am Eingang. Karl feuerte einen Feuerball in die Richtung. Plötzlich löste sich etwas von der Wand. Es war ein Golem der aus Würfeln bestand, der voll mit Runen war. Der Golem stürmte direkt auf die Gruppe zu. Karl feuerte einen weiteren Feuerball. Der Golem zersprang in viele Teile. Baast nahm ein paar der Würfel mit, sie sahen wertvoll aus. Ein kurzes Stück weiter kamen sie in ein Raum. Viel war da nicht und er war auch nicht groß. Zwei Feuerschalen am anderen Ende neben einer Tür. Auf dem Boden war eine Platte mit einem Zeichen und es sah aus als würden noch paar Platten fehlen. Am Rande waren paar Vasen und Steinplatten zu sehen. Auf den Steinplatten waren auch Zeichen. Baast erkannte die Zeichen, es waren die gleichen wie auf dem Würfel, die aufgenommen hatte. Zusammen schaute die Gruppe sich den Würfel an und stellten die Steinplatten in die leeren Stellen am Boden, und zwar so, als würde man den Würfel über den Boden rollen und die Zeichen würden auf den Boden abfärben. Nachdem sie dies Taten, leuchtete der Boden kurz auf und die Tür öffnete sich. Da sie wussten, dass da Gefahr lauern könnte, benutzten sie Zauber um sich zu stärken.

Im nächsten Raum sahen sie dann eine kleine Person. Chivalas Blut frierte ein, als sie die Halblingsfrau sah. Es war Dydala. Um eine eine mögliche List zu durchschauen nutzte Chivala einen Zauber, mit dem sie für einen Augenblick alles so sah, wie es in Wirklichkeit ist. Und Tatsächlich. Es war eine Physische Illusion, die dort Stand. Außerdem schien der Körper der Physischen Illusion nicht exakt an der Stelle zu stehen, die mit dem bloßen Auge zu sehen ist. DYdala grinste sie diabolisch an. "Du. Ich erinnere mich an dich" und Dydala zeigte auf Chivala. "Dich wird man wohl nicht so leicht los." Chivala flüsterte der Gruppe zu, dass dies nicht die echte Dydala sei.  Schnell wurde klar, dass die Illusion sie nur aufhalten soll. Karl fragte trotzdem "Was hast du vor?", weil er in letzter Zeit an die Hüter zweifelte und sich fragte, ob nicht die Hüter vielleicht die Bösen sind. "Was ich vor Habe? Nah was wohl? Die Hüter und Gleichgewicht, dass ich nicht lache. Das Chaos hält doch mehr Überraschungen bereit. Die Hüter müssen beseitigt werden. Jeder sollte sich voll und ganz ausleben und sein böses nicht verstecken. Das ist Gleichgewicht." während Dydala das sagte lies sie ein leises Kichern los. Noch bevor die Gruppe was sagen konnte fragte Dydala die Gruppe "Zuerst siehst du mich, und dann hörst du mich. Was bin ich?" leicht verwirrt sah die Gruppe Dydala an. Sie schleuderte einen Blitz auf die Gruppe, der alle traf. Direkt merkte jeder wie mächtig Dydala ist. Eine Illusion und dennoch, nur ein Zauber und alle waren schon schwer angeschlagen. Chivala fing direkt an Heilzauber zu wirken, um den Schaden zu begrenzen. Auch Baast half ihr dabei. Kawano stürmte auf Dydala zu während Karl hinten blieb und versuchte sie mit Feuerbällen in Schach zu halten. Aber Dydala war flink. Sie wich Kawanos angriffen aus und zauberte während dessen mit der linken Hand einen Zauber auf sich selbst. Die Rechte Hand wirkte währendessen andere Zauber. Dydala verwandelte ihr Gesicht. Kawano sah den alten Mann, den er im Palast begegnet ist, kurz bevor er von Valerya weg teleportiert wurde.  Das alte Gesicht sprach "Kawano, du würdest doch nicht deinen Vater angreifen?" Geschockt hielt Kawano kurz inne. Doch er ließ sich nicht auf die Spiele Dydalas ein und griff weiter an. Es war schwer sie zu treffen, doch mit Hilfe von Karls feuerschutz gelang der eine oder andere Treffer. Die kleine Frau brannte schon. Dydala versuchte mit einem bösen Zauber Kawano auf Karl zu hetzen. Als der Kensai sich zum Gnom umdrehte merkte jeder was gleich passieren würde. Kawano stürmte auf Karl los. Chivala sammelte ihre magische Kraft und wirkte einen Gegenzauber um Kawano wieder zu Bewustsein zu bringen, kurz bevor er den Gnom erreichte. Dydala nutzte den  kurzen Moment ohne Bedrängnis und fragte die Gruppe wieder "Einige Tiere sehen mich nicht und auch im Dunkeln bin ich nicht zu erkennen. Was bin ich?" Ein Teil der Gruppe duckte sich weg, da sie wussten was jetzt kam. Aus Dydalas Fingerspitzen kamen farbige Stahlen. Karl und Kawano konnten dem großteil ausweichen. Chivala und vor allem Baast wurde schwer getroffen. Er lag Bewusstlos am Boden. Chivala wirkte einen Heilzauber nach dem anderen, um alle am Leben zu halten, jedoch war es bei diesen heftigen Angriffen schwer. Kawano versuchte Dydala am zaubern zu hindern, doch sie stieß ihre Faust in den Boden und überall öffneten sich Spalte aus denen Feuer geschossen kam. Karl sah, wie ein Spalt sich unter Baast, der noch auf dem Boden lag öffnete und sprang mit seinem Feuersprung hin um den Halbelfen in Sicherheit zu werfen. Es pfeiften alle schon aus dem letzten Loch. Dydala sah auch schon leicht mitgenommen aus. Doch dann kam wieder der Blitzzauber. Alle flogen bewusstlos zu Boden, bis auf Karl. Er erkannte die verzwickte Lage und schoß schnell einen letzten Feuerball, bevor Dydala ihren nächsten Zauber wirkte. Er nutzte all seine Kraft und Wut und feuerte ihn mitten in Dydalas Brust. Der Zauber durchlöcherte die kleine Frau. Erschöpft ging Karl auf die Knie. Sie war besiegt. Die Illusion. Er schaute sich kurz um. Seine Kameraden bewegten sich nicht mehr. Regungslos lagen sie dann. Dydalas Körper fing jedoch an zu leuchten. Ihre Wunde schloss sich. Karl wollte schnell den nächsten Feuerball los schießen, doch Dydala machte ne flinke Handbewegung und ihm wurde schwarz vor Augen. So wie die anderen. Es fühlte sich an, als hätten alle ihre Laster verloren. Im nichts sahen sie nichts, fühlten nichts, rochen nichts.

Doch plötzlich hörte sie eine gedämpfte Stimme. "Nein" wiederholte sie immer wieder und wurde lauter. Ein wütendes Nein. Jeder aus der Gruppe öffnete die Augen. Sie sahen Dydala, wie sie voller Zorn in die Ecke hinter ihnen starrte und schrie "Nein, nein. Wie konntest du nur" Was hast du getan? Wie? Was? Was ist los?" und Dydalas Blick wurde vonwütend und zorning zu verwirrt und fragend. Alle guckten hinter sich. Etwas Staub wirbelte im Kreis und verschwand dann. Und ihre Verletzungen, sie waren geheilt. Niemand wusste so recht was geschehen ist. Chivala dachte nur daran, dass sie schon wieder gestorben ist. Sie blieb auf dem Boden liegen und verlor den Willen sich gegen Dydala zu stellen. Die anderen standen auf und griffen Dydala schnell an. Die Halblingsfrau kniete und schlug auf den Boden "WAS IST HIER PASSIERT?" schrie sie voller Zorn. "STIRBT! STIRBT! STIRBT ENDLICH!". Und sie feuerte einen weiteren Blitzstrahl, gefolgt von Feuerstrahlen die aus den Boden brachen. Der Raum knisterte und war voller Hitze. Die Haut brannte weg. Karl schoss noch einen Feuerball und schützte danach sein Körper vor weiteren Schaden. Der Ball traf Dydala mitten ins Gesicht. Halb verkokelt und ohne Nase konnte Dydala kaum noch atmen. Baast, der den Feuerstrahlen ausweichen konnte, stürmte auf die Halblingsfrau zu und lies den Boden aufbäumen. Es sah aus wie eine Welle die man vom meer kennt. Sie nahm Dydala und klatschte sie gegen die Wand. Sie fiel zu Boden, reglos. Dann begann der Körper zu verwelken, wie eine Blume im Zeitraffer.

Baast schaute sich kurz um. Alle waren ziemlich angeschlagen. Chi lag immernoch auf dem Boden. Er fing an Kawano zuerst zu heilen. Karl gin zu Chivala, nahm ihren Zauberstab der Heilung und legte ihn in ihre Hand "Hey. Gib nicht auf.". Chivala reagierte nicht. Baast heilte Karl und Chivala anschließend und nahm die kleine Huckepack. Mit ihren verheilten Verletzungen gingen sie weiter. Kawano fragte kurz über den Zauber nach, was die anderen tun. Sie waren schon bei der richtigen Dydala, und der Engel hat sie schon überwältigt und mit einem Zauber gefesselt. Nach ein paar Minuten kam die Gruppe in einen großen Raum. Die Fackeln am Rand erleuchteten ihn. In der Mitte waren die anderen zu sehen, 10 Leute, darunter auch der Engel. Und vor dem Engel schwebte Dydala in der Luft, mit magischen Fesseln gefesselt. Als Baast mit Chivala den Raum betraten funkelten Dydalas Augen auf und fixierten Chivala. Sie Halblingsfrau hob ihre Hand so gut sie konnte und der Finger fing an dunkel zu leuchten. Sie zielte auf Chivala. Doch bevor der Zauberte gewirkt wurde, fiel Dydalas Kopf zu Boden. Der Engel beendete mit einem schnellen Hieb Dydalas Leben. "Mist. Sie hatte es wohl irgendwie auf dich abgesehen." sagte der Engel zu Chivala. Chivala reagierte erstmal nicht, doch dann fingen an ihre Glieder zu schmerzen. Baast merkte wie Chivala immer schwerer wurde. Er lies sie zu Boden. Alle sahen zu wie das kleine Mädchen größer wurde. Sie schien zu altern. Auch ihre Figur wurde weiblicher. Eine halbe Minute sahen sie zu, bis der Prozess beendet war. Jetzt sah Chivala aus wie eine junge Frau, mit zu kurzer Kleidung. Der Fluch wurde aufgehoben. Dies war die Bestätigung, dass Dydala endlich besiegt wurde. Euphorie machte sich dennoch nicht breit. Die letzte Gruppe kam aus einem Gang. Sie trugen eine Leiche bei sich. Ein Hüter ist im Kampf gefallen. Dies drückte die Stimmung. Außerdem schien Chivala immernoch geistesabwesend, obwohl der Fluch gebrochen wurde. Für die vielen Mühen durfte die Gruppe sich einen der mächtigen magischen Gegenstände, die Dydala bei sich trug, aussuchen und der Rest wurde für das Lager gesammelt. Der Leibwächter des Engels teleportierte wieder alle zurück nach Tekapi. Der Engel lud alle ein auf ein kleines Banket am Abend um das Ende Dydalas zu feiern und um noch Geschichten über Hans, dem gefallenen Hüter, auszutauschen und ihn zu ehren. Außerdem wollte der Engel sich noch mit jedem aus der Gruppe einzelnt unterhalten. Danach verabschiedeten sich alle.

View
Endspurt: die letzten Rätsel

Am nächsten morgen packten alle ihre Sachen oder verstauten überschüssiges um sich dann auf den Weg zu machen. Glücklicherweise gab es ein Teleportationskreis nach Plaok. Als sie durch dieses kleine Dorf gingen, das sich gerade im Aufbau befindet, sahen sie nirgends Pflanzen oder Gräser wachsen. Das Dorf war aus Stein und Lehm gebaut und es wehte viel Sand. Einige Stellen waren von Feuer schwarz gefärbt. Karl schaute sich um. Nichts erinnerte ihn an sein damaliges Dorf. Es sah komplett anders aus. Das hier ist nicht mehr seine Heimat. Die Gruppe wusste, dass das Grab vom Retter in Südwestlicher Richtung liegt.  Kawano fragte sicherheitshalber nochmal nach. Nachdem er mit einem Halbling gequatscht hat, kam ein alter Tengu zu ihm. "Guten Tag" sagte die leicht gebrechliche Stimme. "Ich habe mitbekommen, wie du nach dem Grab fragst. Wir sind auch auf dem Weg." und er deutete auf eine schlanke Undine neben sich. "Lasst uns doch zusammen gehen. Durch die Wüste zu reisen ist nämlich nicht ganz ungefährlich." Kawano musterte den alten Tengu. Mit Gehstock und zerzausten Federn schien er nicht sonderlich bedrohlich. "Ich reise mit paar anderen. Wenn das kleine Mädchen dich mag, darfst du mit uns reisen." "Ok. Kinder mögen mich, hehe." sagte der Tengu mit einem lächeln, soweit man dies bei einem Schnabel sagen konnte. Kawanos Gedanke war, den alten von Chivala prüfen zu lassen. Man kann ja schließlich niemanden trauen. Bei der Gruppe angekommen schaute Kawano Chivala fragend an. Sie nickte ihm leicht zu. "Guten Tag ihr jungen Leute. Mein Name ist Kop. Wo is denn das junge Mädchen, die über mich entscheiden wird?". Chivala, die gerade in ihrer Fuchsgestalt war, antwortete ihm. "Das bin wohl ich. Guten Tag. Sie wollen mit uns reisen? Darf ich auf ihren Kopf springen?". Etwas überrascht sah der Tengu den sprechenden Fuchs an. "Huch. Das ist ja mal eine Überraschung. Eine ungewöhnliche Bitte, aber leider geht das nicht. Meine müden Knochen tragen meinen Kopf gerade so, ein Fuchs ist leider zu viel." sagte der Tengu verlegend lächelnd. Da Chivala keine Böse Aura verspürte, reiste die Gruppe mit dem alten Tengu und der Undine weiter. Auf dem Weg erzählte der Tengu, dass er jedes Jahr zu dem Grab von dem Retter reisen würde. Er pilgert immer dahin um einmal dort zu meditieren und einmal um dem Retter seine Ehre zu erweisen. Doch dieses mal hat er noch eine Sache mehr vor. Diesmal will er versuchen dort in die Vergangenheit zu schauen, wie der Retter damals den riesigen Drachen besiegt hat. Dies wird ein schwieriges Unterfangen, weil an dem ort Magie nie so funktioniert wie man es erwartet. Der Kampf damals muss so viel Magie entfesselt haben, dass die Luft jetzt immernoch förmlich unter Spannung steht. Und diese Überreste der Magie sind so stark, dass kein Zauberkundiger es schafft, seine Magie korrekt zu fokussieren. Doch der Tengu hat nachgeforscht und geübt um es trotzdem zu schaffen. 

Der Weg war relativ angenehm. Dies lag zum Teil daran, dass der Tengu einen Zauber kannte um sich gegen die Hitze der Wüste zu schützen. Nach ungefähr fünf Std kamen sie beim Grab an. Der Anblick war überwältigend. Ein riesiger Drachenschädel war zu sehen. Er war bestimmt 20 Meter hoch und allein die Zähne waren über 2 Meter lang. Außerdem wuchs um den Schädel viel grün und weiter Weg fing wieder die Wüste an.

In der Luft schwebten viele Leerenwürmer umher. Ein Beweis dafür, dass hier eine Menge magische Überreste vorhanden sind. Vor dem Drachenschädel steckte ein großer Zweihänder im Boden, der mit seinen Kerben und dem Rost sehr alt aussah. Um das Schwert lagen einige Blumen und Schalen mit Opfergaben. Außerdem waren hier ziemlich viele Leute verteilt. Sie schienen zu beten oder zu meditieren. Alle merkten wie es unter der Haut leicht kribbelte, als würden sie ein Gänsehaut kriegen, aber ihre Haut sah normal aus. Kop machte sich direkt an seine Arbeit, Kawano begleitete ihn und wollte schauen, wie der alte Tengu das ganze macht. Karl fing übermutig direkt an beim Grab zu graben. Sofort sprachen ihn jemand an, er solle das ja bitte lassen, er kann diesen Ort doch nicht so entweihen. Baast kam schnell um Karl bei Seite zu nehmen, damit er keine Dummheiten macht. Chivala überlegte während dessen wo sie suchen sollten. Da Dydala schon öfter die Rätsel in Schriftform hinterlassen hatte, dachte sie sich, man sollte das Skelett des Drachen genau untersuchen. Als Sie dies der Gruppe mitteilen wollte, entdeckte Karl bei seiner Klettertour auf dem Drachenschädel eine Schrift. 'Silbe ist' stand dort. Am ganzen Drachenskellet waren solche einzelne Schriften verteilt. 'Wer in', Sehnt sich', 'Meine erste', 'Genau wie', 'Mir sitzt', 'Ins Weite', 'Die Zweite', 'Quum' und 'Was bin ich?'. Nach etwas grübeln kamen sie auf den Satz. 'Meine erste Silbe ist genau wie die zweite, wer in mir sitzt, sehnt sich ins Weite. Was bin ich?' und Quum muss die Stadt sein in der sie suchen müssten.

Während die Chivala, Baast und Karl nach den Rätselstücken suchten und zusammenfügten, beobachtete Kawano den alten Kop. Nachdem der Tengu sich auf eine Decke setzte verfiel er kurze Zeit danach in eine konzentrierte Trance. Am Anfang passierte nichts. Doch mit der Zeit fing der alte Tengu an mal hier mal da zu zucken. Es wurde immer schlimmer. Sein Kopf machte ruckartige Bewegungen. Kawano schaute zur Undine rüber. Sie beobachtete den alten intensiv. Das Zucken wurde immer extremer, sodass der Tengu zu Boden fiel und weiter zuckte. Immernoch griff die Undine nicht ein. Erst als die Glieder sich ungewöhnlich verrenkten und Blut aus der Nase des alten Tengus floß, griff die Undine ein und versuchte ihn wach zu schütteln. Kop öffnete seine Augen. Sein Blick schien leer. Er reagierte garnicht auf die fragen der Undine. Er schien Abwesend zu sein. Die Undine machte ein kleines Tuch nass und wischte dem Tengu das Blut vom Schnabel. Kawano schlug vor den alten Kop aus diesem magischen Feld zu tragen. In dem Moment kamen die anderen. Besorgt gingen sie mit aus dem magischen Feld. Kop schien langsam klarer zu werden. "Was ist passiert? Hat dein Zauber funktioniert?" fragte die Undine. "Ich… Ich weiß es nicht. Ich habe etwas… gesehn". Das Reden fiel dem alten schwer. Er musste zwischendruch öfter durchatmen. "Wenn es funktioniert hat… Dann sah der Kampf… anders aus. Vielleicht habe ich auch… eine Vision gesehn. Vielleicht hat mein… Zauber anders funktioniert." Der alte atmete kurz etwas länger durch. "Also, ich habe einen Kampf gesehen. Ein großer Drache kämpfte gegen eine genauso große andere Kreatur. Sie sah auch fast aus wie ein Drache. Eine Mischung aus Drache und Tentakelmonster würde ich sagen. Und während sich die zwei bekämpften, standen Magier um diese Giganten. Sie wirkten Zauber. Schuttzzauber, Barrieren. Sie schienen das große Tentakelartige Monster behindern wollen. Der Kampf dauerte lange an. Doch der Drache wurde besiegt. In dem Moment, wo der Drache starb, starben einige der Magier und die Schutzzauber verschwanden. Die Magier schienen plötzlich schwach geworden zu sein. Der Tentakeldrache flog dann davon, hoch in den Himmel und noch weiter und verschwand im All… Ich weiß nicht was das war." Der alte Kop schien scharf nachzudenken. Baast, der viele Bücher gelesen hat und auch die ein oder andere Kreatur kennt, konnte mit der Beschreibung auch nichts anfangen. "Falls das wirklich die Vergangenheit gewesen sein sollte, dann wäre das mit dem Retter ja eine erfundene Geschichte" sagte Karl, "Und außerdem ist mir am Schädel kein Einstich von einem Schwert aufgefallen, wie es in den Geschichten beschrieben wurde". Ein kurze Stille trat ein. "Naja, wir haben gerade eine andere dringende Aufgabe." sagte Chivala um die Stille zu brechen. "Lasst uns nach Quum gehen." Die Gruppe vergewisserte sich noch, dass es dem alten Tengu gut geht. Kop lud die Gruppe ein, ihn besuchen zu kommen wenn sie wissenshungrig sind. Danach verabschiedeten sie sich und gingen zurück nach Plaok und von dort aus teleportierten sie sich nach Tekapi. Da es mittlerweile spät war, gingen sie zu Bett um am frühen morgen nach Quum zu reisen.

Der Weg nach Quum war lang, deswegen liehen sie sich Pferde bei den Ställen der Hüter aus. Nachdem der Papierkram erledigt war, ritten sie auch los. Es war ein schöner Tag ohne Wolken, etwas heiß vielleicht. Die Zeit verging wie im Flug und am späten nachmittag erreichte die Gruppe auch Quum. Es war ein kleines Dorf auf einem großen Hügel. Um den Hügel herum waren viele Bauernhöfe errichtet. Die 'Straßen' hier waren auch nicht mehr als Trampelpfade. Hier wirkte alles sehr gemächlich.

An den Stadttoren angekommen sahen sie auch die erste Wache, die ihr Aufgabe wohl nicht ganz zu Herzen nahm. Erst als die Gruppe ihn ansprach, schaute er auf. Auf die Frage wo der Kerker sei, schickte er die Gruppe in die Stadtmauer. Nach einigen Metern durch den dunklen Gang kamen sie zu einer weiteren Wache, die anscheinend tief konzentriert seine Kupfermünzen stappelte. "Verzeihung." sagte Baast. Die Wache guckte nur kurz auf, wandte sich seinen Münzen zu und fragte "Was wollt ihr?". "Wir wollten uns nur kurz die Kerker angucken.". "Normalerweise wollen die Leute da raus und nicht rein. Aber jeder wie er will, fasst da nichts an.".

Die Gruppe schaute sich um. Es waren 3 Kerkeräume besetzt. Zuerst durchsuchten sie die leeren Räume. 'Bald ruh' ich gar friedlich und dehne mich breit,', 'Bald seh' ich aus wie der niedlichste Ball.', 'Bald läufst du auf mir, als wär ich von Stein,', 'Bald tob ich, als wie mit mir selber im Streit.', 'Bald schein' ich ein Bild vom unendlichen All.'. Die anderen Zellen waren besetzt. Einer von den Insassen quatschte die Gruppe an. "Hey ihr da. Hallo. Ich bin Dobby.", die Stimme klang laut und dümmlich. Baast fragte die Wache was es kostet, diesen Insassen frei zu kaufen. Komischerweise war es mit nur einem Goldstück getan. Sie bezahlten und Dobby lief sofort raus. "Was hat er denn angestellt?" fragte Chivala. Die Wache antwortete "Naja. Wie soll ich sagen. Dobby wollte dem Bürgermeister einen Kuchen backen. Dafür hat er dann etwas Mehl, Eier, Zucker und Zimt gegessen. Er hat irgendwie gedacht er sei der Ofen. Mit dem Endergebnis wollte er dann… den Bürgermeister füttern." Teils belustigt, teils angewidert fragte die Gruppe nicht weiter nach und ging ihrer Arbeit nach. In der Zelle stand 'Bald lauf' ich selber, als wär ich ganz Bein'. Zwei Zellen waren noch da. In einer eine Tieflingsfrau die am gestrigen Tag plötzlich auf dem Feld erschienen sei und Kühe von Bauern gerissen hat. Laut dem Wächter brauchten sie 4 Mann um sie zu bändigen und sie einzusperren. Baast ging zu ihr hin und versuchte mit ihr zu reden. Sie reagierte erstmal nicht. Dann ging er näher, versicherte ihr, dass sie ihm vertrauen kann. Sie kam auf ihn zu. Als sie am Gitter ankam, versuchte sie ihm mit den Klauen die Kehle durchzuschlagen. Baast konnte gerade so ausweichen. Sie hatte kaum was an. Dunkle Flügel, gelbe Augen, eine junge Frau. Ihr Blick war aber hasserfüllt. Chivala wirkte einen Zauber und ließ sie einschlafen. Danach ging sie in ihrer Fuchsgestalt in die Zelle und lass dort den Satz 'Bald flieg ich hinauf in das luftige Blau,'. Eine Zelle war noch übrig. Ein Dieb, der den Bürgermeister einen Edelstein klauen wollte der angeblich 20000 Gold wert sein soll. Er wurde angekettet und alle Klamotten bis auf die Unterhose ausgezogen. Nachdem die Gruppe ihm etwas Gold bot verriet er den letzten Satz 'Bald fall ich herab auf die blumige Au'. Jetzt hatte die Gruppe alles. Als sie gehen wollte meinte die Wache noch zu ihnen, das da noch ein Raum war und dort etwas davon stand, das in der Stadt die Antwort rot sei. Während Chivala scharf überlegte, was die Antwort sein könnte, schmieß Karl irgendwelche Antworten in den Raum und fragte Baast ob es eine Stadt gibt die z.b. bekannt für rote Steine ist, oder rote Bäume, rotes Wasser, irgendetwas. Bei rotem Wasser klingelte es bei Baast. Da gibt es eine Stadt. Und Chivala bestätigte, Wasser könnte das Lösungswort sein. Damit hatten sie nun das 7. Rätsel. Sie brachen schnell auf. Als sie rausgingen sahen sie wieder Doby, der etwas davon faselte, dass er Milch für den Kuchen vergessen hatte. Die Gruppe ritte schnell Richtung Tekapi. Am späten Abend erreichten sie die Stadt und erstatteten dem Engel persönlich Bericht. Das nächste Ziel ist Redakwa und am nächsten morgen werden sie aufbrechen. Der Engel würde einige sehr fähige Leute für diese Mission gruppieren, denn es könnte sein, dass der Alptraum der Hüter morgen zu sehen ist. Nachdem die Gruppe sich vom Engel verabschiedete begegneten sie noch Sojila. Misstrauisch hörten sie Sojilas Ratschlag an. Dydala sei eine überaus mächtige Person, die arkane und göttliche Zauber wirken kann und sich größtenteils auf Illusions und Gedankenbeeinflussende Zauber spezialisiert hat. Kawano versuchte nochmal sein Glück um bei Sojila zu laden, doch scheiterte wieder mal an der kühlen Undine. Jeder ging zu Bett um sich auf den morgigen Tag vorzubereiten, außer Kawano, der noch einmal mit seinen Jungs los zog und versuchte die Damenwelt unsicher zu machen. Denn ihm war klar, es könnte der letzte Abend sein, den er mit seinen Jungs erlebt.

View
Nebel voller Grauen

Das Land sah trostlos aus. Zwar wuchs viel grün, aber der leichte Nebel, das graue Wetter, alles nass und die etwas kühlere Luft hebten nicht unbedingt die Stimmung. Es waren nicht viele Leute so früh am Morgen unterwegs. Es dauerte paar Stunden bis ein Fluss zu sehen war, oder eher gesagt Flüsse. Die Gruppe zweifelte leicht, welchem Fluss sollten sie Folgen. Als ihr Blick durch die Gegend schweifte bemerkten sie, dass ein Fluss in ein Tal führte, das voll mit Nebel war. Sie beschlossen diesem Fluss zu folgen. Etwas skeptisch gegenüber dem dichten Nebel, durch den sie in etwa 10 Meter weit gucken konnten, achteten sie auf jeden Schritt den sie taten. Sie folgten dem Fluss eine Weile, als Chivala in ihrer Fuchsgestalt einen eigenartigen Geruch wahr nahm. Sie kannten den Geruch. Blut! Und es waren mehrere Quellen des Geruchs, die sich auch noch bewegten. Verwandelte sich schnell zurück und wollte gerade die Gruppe warnen, als sie sah wie Baast Blut spuckte und Karls Augen Blut tränten. Zeitgleich merkte sie auch, wie mehrere Zauber auf sie gewirkt wurden, doch ohne Wirkung. Baast sah entsetzt zu Karl, konnte aber kein Wort sagen. Jedesmal wenn er versuchte zu sprechen spuckte er nur Blut. Karl konnte nichts mehr sehen und Kawano schaute auch entsetzt zu Karl. "Ihr Kleinwüchsigen seid abscheulich". Sagte er. Chi lief schnell zu Baast und wirkte Zauber um ihm zu helfen. Kawano schlug in der Zeit mit seinem Katana nach dem blinden Karl. Karl wollte blindlings einen Feuerball los schießen, da hörte er die Stimme von Chivala, dass sie stoppen sollen. Von Außen betrachtet sah es so aus, als würde es einen Verrate geben. Was die Gruppe jedoch noch nicht wusste, ein Zauber ließ Baast und Kawano andere Dinge sehen. So schien es für Kawano und Baast so gewesen zu sein, dass Karl auf Baast losging und ihn erstechen wollte. Das und Kawanos zusätzliche Abneigung gegenüber den kleineren Rassen führte zum Angriff. Chivala machte sich schnell danach jeden von der Gruppe von dem Zauber oder was es war zu befreien. Sie war noch nicht ganz fertig, da sah man im Nebel drei Gestalten auftauchen.  Einen kurzen Augenblick später vermehrten sich diese drei Gestalten. Es standen plötzlich 8 da. Direkt wandte sich die Gruppe den Gestalten zu. Kawano schwebte in die Luft und Karl, der wieder sehen konnte, fokussierte seine Energie. Diese Gestalten kamen langsam näher. So langsam konnte man sie erkennen. Menschenähnliche Kreaturen, ziemlich dreckig, wahrscheinlich voller Blut. Und sie trugen eigenartigen Schmuck. Erst auf den zweiten Blick erkannte man, dass sie sich mit Gesichtern von Toten schmückten. Ein Widerlicher Anblick. Eine, eine ziemlich Dicke, trug das Gesicht sogar auf ihren eigenem. Sie schienen eine Art von Hexen zu sein. Der kurze Schock verschaffte den Hexen etwas Zeit um einen weiteren Fluch zu zaubern. Karl merkte, wie ein Teil seines Lebens aus dem Körper wich. Das atmen fiel ihm schwer. Kawano umkreiste die Hexen in der Luft. Chivala rief ihre Geister herbei, die in ihre Mitstreitern drangen. Sie fühlten sich plötzlich von Glück durchdrungen. Und Baast fing wieder an ein Lied mit magischer Kraft zu pfeifen. Die Hexen stürmten auf Chivala und Baast zu. In dem Moment flog Kawano runter und stellte sich zwei Hexen in den Weg um gegen die zum Kämpfen. Er sah zu spät, dass die Haare der Hexen sich selbstständig bewegten und nach ihm griffen. Er schaffte es nicht die Haare mit seinem Schwert beiseite zu schlagen. Das Haar klammerte sich fest um seinen Arm. Es schmerzte und er merkte wie Blut aus seinem Arm gesaugt wurde. Die HExe grinste ihn an "Nah du und dein hübsches Gesicht. Wollen wir spielen?". Sie grinste ihn breit an. Die Zähne waren faul und voller Blut. Während Kawano versuchte sich aus dem Klammergriff zu befreien, rannte die dicke Hexe mit einem tiefen lachen auf Baast zu. Der Feuerball der von Karl geflogen kam konnte die Hexe nicht aufhalten. Auch ihre Haare ergriffen Baast und hebten ihn hoch. Sie sagte ganze Zeit "Gib her! Gib her!" und fing and mit ihren Nägeln in Baast Gesich zu bohren. Sie versuchte sein Gesicht runter zu reißen. Karl, etwas entsetzt von dem Anblick, schoß ein Feuerball nach dem anderen auf die Hexe. Doch ihr Griff löste sich nicht, auch wenn diese Feuerbälle deutlichen Spuren hinterließen. Kawano schaffte es mittlerweile sich aus dem Griff zu lösen und zauberte schnell einen Ölfilm auf Baast und der dicken Hexen. Dieser Ölfilm erlaubte es Baast endlich, aus den Haaren durch zu flutschen. Sofort zauberte der Barde einen Zauber der die Erde hoch stieß. Die Dicke Hexe flog hoch und landete flach auf dem Boden. Karl lenkte seine Feuerbälle nun auf die Hexen die Kawano bedrohten. Zwei Hexen schlug nach ihm ein und Kawano war mittlerweile von Wunden übersäht. Nur mit Chivalas Heilkäften war es ihm möglich weiter zu kämpfen. Als die grinsende Hexe wieder versuchte Kawano in ihren Griff zu bekommen, kam sie in stolpern. Im gleichen Moment traf ein Feuerball die stehende Hexe direkt am Kopf, sodass ein Teil des Schädels davon flog. Kawano stach in die offene Stelle für den Todestoß und schlug der gestolperten Hexe ebenfalls in den Kopf. Die dicke Hexe sah dies und wollte fliehen, doch Karl schoß ihr noch einen Feuerball hinterher, der ihr das Bein wegriss. Die Hexen lagen regungslos auf dem Boden. Noch einmal schaute sich die Gruppe die drei Gestalten an. Sie trugen nichts bei sich, nur paar Lumpen und die Gesichter, die sie wie Schmuck trugen. Ein ekeliger Anblick.

Die Gruppe folgten dem Fluß weiter. Chivala, die wieder in ihrer Fuchsgestalt war, roch den Blutgestank und wie er immer stärker wurde. Vorsichtig ging die Gruppe weiter. Der Fluß wurde immer schmaler und der Boden immer matschiger. die Hoffnung schwand langsam, da der Fluß schon zum kleinen bach wurde, als Plötzliche eine Hütte am See zu sehen war. Hier waren viele Pfähle aufgestellt. Und an den Pfählen hingen weitere Gesichter. Die Anzahl an Gesichtern ließ einen leichten Schauer über den Rücken laufen. Vorsichtig näherten sie sich der Hütte. Es schien aber niemand da, und auch keine Fallen. Sie öffneten die Tür. Es stank. in der Mitte war ein Kessel, da wurde wohl eine Suppe gekocht. Niemand wollte daran denken, was für ein Fleisch für die Suppe benutzt wurde. Die Hütte sah sonst ziemlich schäbig aus. Dreck und Blut überall. Paar Geischter hingen an den Wänden.  Paar Strohmatten, die wohl als Bett gedient haben. Und in einer Ecke war etwas Plunder zu sehen. Baast entdeckte magische Auren unter dem Plunder. Sie nahmen alles mit, was eine Aura ausstrahlte. Auch das Feuer unter dem Kessel, das sich in eine Kugel verwandelte, als sie es löschten. Da hier ein See war, mussten sie in die Mitte tauchen und "Aperire" sagen. Da Chivala kein Problem hat ohne Luft auszukommen, schwomm sie in ihrer Fuchgestalt zur Mitte des Sees. Sie wurde an ein Seil gebunden, um im Notfall rausgezogen zu werden. Sie hielt ihren Kopf gerade so über Wasser, während sie mit ihren Pfoten strampelte. In der Mitte angekommen, tauchte sie runter auf den Boden. Viel war nicht zu sehen. Nicht mal ein Fisch oder anderes Getier. Der Boden war auch ziemlich unberührt. Keine magischen Runen zu sehen. Chivala verwandelte sich wieder in die Menschengestalt und versuchte das Wort zu sprechen. Aber bis auf ein Blubbern war nichts zu hören. Sie zog drei mal am Seil und ließ sich von den anderen rausziehen. Plan B musste her. Baast und Kawano nahmen den Kessel, kippten den aus und machten ihn sauber. Der Kessel war groß genug um ihn auf Kawanos und Baast Schultern zu stemmen. Mit dem Kessel auf den Köpfen gingen die zwei ins Wasser. Es ging langsam voran, aber der Kessel ließ sie unter Wasser atmen und sprechen. In der mitte angekomen sprachen sie "Aperire". Luftblasen bildeten sich auf dem Meeresboden und steigen langsam auf. Als sie im Kessel ankamen hörten die zwei eine Stimme: "Gut, ihr seid dem Nebel gefolgt. Nun hört euch das nächste Rätsel an. Es nennt euch den nächsten Ort. Er ist nämlich von Ferius. 'In Not und Gefahr greife ich ein, schmerzlich willkommen der Angst und der Pein; lies mich von vorn, lies mich verkehrt, immer der gleiche, geschmäht und geehrt.'" Kawano wiederholte das Befehlswort einige male, damit er sich das Rätsel in sein Gedächtnis brannte.  Als sie aus dem See kamen, teilten sie das Rätsel den anderen mit. Kurzes grübeln brachte nichts, also gingen sie schon mal zurück nach Eldon. Auf dem Weg kam Chivala die Idee. Jemand der in Not und Gefahr kommt wie ein Held oder Helfer. Aber von vorne und von hinten zu lesen, das wäre dann der Retter. Der Retter von Ferius. Baast wusste direkt wo sein Grab liegt. Die Gruppe maschierte zügig nach Eldon und teleportierten sich zurück nach Tekapi. Da es schon spät war, gingen sie zu Bett um in der Früh zum Grab des Retters von Ferius zu gehen.

View
Die weiße Eiche
Schiffsfahrt mit Seldon, Albadar, Kolosseumkampf, Eldon

Während der Schiffsfahrt hat Rebecca viel mit dem Kapitän geredet, deswegen überraschte es die Gruppe nicht so sehr, dass sie sich dazu entschieden hat beim Kapitän zu bleiben und das Segeln zu lernen. Der Rest der Gruppe machte sich unsichtbar und schlich sich dann vom Schiff. Es war schon abends und die Hoffnung auf ein Schiff, dass nach Albadar segelt war gering. Baast schaute am Steg lang und erschreckte sich fast. Da stand ein Halbelf der genauso aussah wie er. Baast ging zu ihm, der Halbelf erschrack. "Okay, was ist hier los? Erlaubst du dir grad nen Scherz und benutzt Illusionen um auszusehen wie ich?" sagte der Halbelf. Baast erwiderte "Nein. Tust du das? Wieso siehst du aus wie ich?" Skeptisch gegenüber diskutierten sie noch etwas weiter bis Baast nachfragte, ob der Halbelf mit seinem Schiff die Gruppe nach Albadar bringen könnte. Der Halbelf hieß Seldlon und willigte ein für etwas Gold die Gruppe zu transportieren. Er ging noch kurz Heim und kam mit etwas Gepäck wieder. Es war ein kleines Schiff und Seldlon schien ohne Mühe es ganz allein startklar zu machen und zu segeln. Auf der Schiffsfahrt unterhielten sich alle ein wenig und Seldlon erzählte davon, dass das Wilde Meer in letzter Zeit etwas gefährlicher war als sonst. Seeungeheuer, Überfälle, komische Leute. Chivala erkannte Seldlon aus ihren alten Erinnerung als Nyu, aber sie wollte ihn nicht darauf ansprechen. Außerdem viel es ihr schwer sich zu konzentrieren. Die Geister mit denen sie immer kommuniziert schienen sich leicht zu verändern und sie zu belasten. Die Gruppe legte sich über Nacht schlafen. Am morgen weckte Seldlon alle. Sie sind in Albadar angekommen. Da sie nicht wussten wie lange sie auf der Insel bleiben werden, bezahlten sie Seldlon mit Gold, damit er bis zu nächsten morgen hier warten soll.

Die Gruppe folgte einer der Wege und kam nach kurzer Zeit auch schon bei der weißen Eiche an. Der Baum war größer als die anderen und stand schon fast in einer Lichtung in diesem dichten Wald. Zwei Personen waren dort und schienen zu beten. Während Kawano nach der magischen Schrift suchte ging Baast zu einem der betenden Personen. Ein Elf mit dunkler Haut lächelte ihm entgegen. Baast informierte sich bei dem Elfen über den Baum. Der Elf erzählte davon, dass dies eine Gebetsstätte für Gozreh ist. Der Elfl sprach etwas weiter, dann kam schon Kawano zurück, er hatte die Schrift gefunden. Er zeigte diese der Gruppe. "Ein Tal voll und ein Land voll und am ende keine Handvoll. Geh nach Eldon. Folge der Antwort bis zu einem See. Tauche auf den Grund und Sprich 'Aperire'". Auf die schnelle kam niemand auf eine Antwort. Es wurde auf Wasser spekuliert und fürs erste machte sich die Gruppe auf den Weg zurück nach Tekapi, um sich von dort aus nach Eldon zu teleportieren. Auf dem Weg zum Schiff begegneten sie einigen Tiere, die aber alle ziemlich friedlich schienen. Am Schiff angekommen weckten sie Seldlon. Baast erlaubte sich einen Scherz und erzählte Seldlon, dass er ganze vier Tage geschlafen habe. Er konnte diese Lüge so gut verpacken, dass Seldlon ihm das glatt glaubte. Sofort setzte er die Segel und schien ein schlechtes Gewissen wegen seiner Frau zu haben. Während der Schiffsfahrt überlegte er mit der Gruppe welche Ausrede sie benutzen könnten.

In Kentri angekommen, trennte sich die Gruppe möglichst schnell von Seldlon und suchten dort das Hütergebäude auf. Zufälligerweise war das Gebäude in der Nähe des Kolosseums und Kawano und Karl kribbelte es in den Fingern. Chivala war zu sehr mit sich selbst beschäftigt um denen die Idee auszureden. Da Baast auf die zwei ein Auge haben musste, meldete er sich auch für einen Kampf an. Im Wartebereich waren schon andere Anwärter. Sie sahen kampffähig aus. Es dauerte nicht lange, bis die drei aufgerufen wurden. Sie wurden durch ein Gang geführt, der in eine Große runde Arena führte. Die Arena hatte bestimmt einen Durchmesser von 70 Meter und drum herum wurde ein große Tribühne gebaut, in der Reihenweise Zuschauer zu riefen. Auf der anderen Seite der Arena standen drei Gladiatoren, ein Zwerg und zwei Orks. Sie schienen sich auf den Kampf zu freuen. Der Ansager kündigte den Kampf an und einer der Orks stürmte direkt los. Er verpasste Kawano nen heftigen Hieb in die Seite. Der Kensai hat dies nicht kommen sehen. Es war nicht schwer, den Ork mit dem Schwert zu bearbeiten, jedoch musste der Kensai aufpassen, dass er keinen weiteren Treffer einsteckte. Doch der Zwerg stürmte nun auch Richtung Kawano. Baast versuchte ihn mit einem kleinen Erdrutsch zu bremsen, doch das half nur wenig. Karl ging derweil auf Abstand und feuerte seine Flammen. Der dritte Ork versuchte Kawano zu flankieren, doch als er ankam, verpasste der Kensai dem ersten Ork den letzten Hieb. Außerdem machte der Beschuss aus Feuer es dem Ork schwer sich auf den Angriff zu konzentrieren. In der Zeit schlug der Zwerg auf Kawano ein und konnte so manche Treffer landen. Der Zwerg schien komplett in Rage zu verfallen, breit grinsend schlug er nach Kawano und zwischendurch galt seine Aufmerksamkeit Baast. Der zweite Ork fiel mittlerweile druch den Flammenbeschuss zu Boden. Der Zwerg schien zwar immernoch munter weiter zu wüten, aber man sah, dass Kawano eineige kritische Treffer landen konnte. Als Karl seine Energie sammelte für einen besonders starken Feuerstrahl, ging Kawano und Baast aus dem Weg, damit der Gnom freies Schussfeld hatte. Der Feuerstrahl, der sich blau färbte, traf alle Gegner und tötete sie augenblicklich. Die Menge auf den Bühne verstumme kurz und brach dann in Jubelgeschrei aus. Am rande der Arena winkte jemand der Gruppe zu. Begleitet von Jubelrufen verließen sie die Arena. 

Am Ausgang wartete schon Chivala. Sie war wütend und hielt eine Moral predigt, wieso die drei sowas dummes gemacht haben. Die drei ließen die predigt über sich ergehen. Nachdem Chivala ausgeredet hatte, ging die Gruppe zum Hütergebäude und teleportierte sich nach Tekapi. Da es schon Abends war, gingen sie alle in ihre Zimmer und gingen zu Bett.

Am nächsten Morgen trafen sich alle in der Mensa wieder. Chivala machte die Gruppe darauf Aufmerksam einmal bei Sojila vorbeizuschauen und ihr Bericht zu erstatten. Die Undine grüßte die Gruppe wie immer sehr förmlich. Die Gruppe erzählte, was sie alles entdeckt haben und je mehr sie erzählten umso ernster schien das Gesicht von Sojila zu werden. "Also ich muss schon sagen, ihr habt in der kurzen Zeit echt viel gute Arbeit geleistet." lobte Sojila die Gruppe. "Aber so wie es sich anhört wird es immer wahrscheinlicher, dass Dydala wirklich noch lebt. Falls dies der Fall sein sollte, dürfen wir keinesfalls unvorsichtig werden. Am Anfang hattet ihr doch ein Zahlenrätsel? Das hat euch doch verraten wieviel Rätsel noch vor euch sind?" "Ja. Laut dem Rätsel müssen es insgesamt 7 sein." antwortete Kawano. "Verstehe. Wenn ihr das vorletzte Rätsel erledigt und den Ort des letzten herausfindet, sagt unbedingt bescheid. Es wäre töricht nur mit 4 Personen gegen Dydala zu kämpfen. Damals hat sie fast alle Hüter vernichtet. Wir dürfen sie nicht unterschätzen… Wieso seid ihr nur zu viert? Es fehlt doch Rebecca? Wo ist sie?". Baast erzählte davon, dass sie sich das Segeln beibringen lässt und deswegen nicht mehr mit der Gruppe reist. "Verstehe. Ja, niemand wird gezwungen diese Aufgabe zu erledigen. Ich hoffe sie kommt bald zurück. Also, wie gesagt, gute Arbeit und bringt euch nicht in unnütige Gefahr, kommt vor dem letzten Rätsel nochmal um mit Verstärkung gegen die mögliche Gefahr zu kämpfen." Die Gruppe nickte zu und verabschiedete sich von Sojila. Sie gingen zu Teleportationshalle und ließen sich nach Eldon teleportieren.

Eldon war ziemlich Nebelig. Die meisten Häuser waren aus Holz und etwas Morsch. es regnete leicht und die Luft roch nach Salz und Rauch. Da sich die Gruppe immernoch etwas unsicher war, ob Wasser die richtige Antwort ist, kam Karl auf die Idee auf dem Marktplatz die Frage auf eine Tafel zu schreiben und mit einem Preisgeld für die richtige Antwort eine vielleicht bessere Antwort zu finden. Es dauerte nicht lang bis der erste stehen blieb und das Preisgeld abstauben wollte. "Wasser?" fragte er die Gruppe. Karl schüttelte den Kopf "Das ist Falsch.". "Luft?" fragte der Passant danach. "Ne, auch nicht richtig.". 'Das könnte ihr der Tat auch eine Antwort sein' dachte sich Karl. Die Gruppe flüsterte Karl zu "Wir glauben, dass Wasser schon richtig sein könnte. Lass um nahsten Fluss gehen und dem Folgen. Er mündet bestimmt in einem See." Als der Passant verärgert weg ging, fragte Karl einen nahstehenden Opa, wo der nächste Fluss sei. So genau konnte der Opa das nicht sagen, aber wenn man Richtung Norden zu den Bergen geht, trifft man auf jedenfall einen Fluss. Also ging die Gruppe aus der Stadt Richtung Norden.

View
Die Zwei Statuen
Statuen beobachtet, Katzenlords bekämpft, neues Rätsel, Schiffsfahrt Kentri

Vor den Stadttoren von Bai verabschiedete sich Aurora von der Gruppe. Es war später Abend und die Gruppe entschloss direkt weiter nach Osten zu den Statuen zu gehen, denn Kawano kam auf die Idee, dass die Antwort des Rätsels 'Mondschein' sein könnte. Deswegen würde in der Nacht der Mondschein zeigen, wo gegraben werden müsste. Als sie auf den Ostweg gehen wollten, kam ihnen eine Katzenfrau entgegen, die die Gruppe stutzig anguckte. "Ihr wollt jetzt in die Wüste gehen? seid ihr sicher? Es ist gefährlich Nachts. Man sollte die Wüste Nachts meiden." Baast fragte kurz nach "Von was für Gefahren ereden wir hier? Bestimmte Kreaturen?". "Oh ja. Staubschauffler, Septs und andere Jäger. Vor allem Nachts kommen viele Räuber." antwortete die Katzenfrau. "Hm, ok, danke für den Hinweis. Wissen sie denn wo hier zufällig zwei Statuen stehen?". "Ach, da wollt ihr hin? Die sind nicht weit diesen Weg entlang. Wieso wollt ihr unbedingt jetzt da hin?". "Ach, wir wollten die schon lange besuchen und nicht noch mehr Zeit vergeuden." antwortete Baast. Nachdem Gespräch gingen sie weiter. Chivala sah an den Geistern um der Katzenfrau, dass sie nicht so nett ist wie sie schien.
Da es dunkel war zauberte Baast Lichter herbei und die Gruppe passte etwas mehr auf wohin sie gingen. Nach einer halben stunde erreichten sie die Statuen. Sie waren ziemlich groß, bestimmt an die 6 Meter. Die eine Statuestand aufrecht und hielt ein Schwert, das im Boden steckte, mit beiden Händen. Um ihren Kopf schien die Sonne dargestellt zu sein. Ungefähr 7 meter weiter stand eine andere Statue, die leicht gekrümmt stand und einen runden Stein in den Händen hielt. Der Stein war aus irgendeinem Metall gefertigt. Der Schwertgriff auch.

Die Gruppe guckte sich die Statuen an und Baast fing an zu erzählen. "Das muss Iomedae sein, nachdem sie die Sternsteinprüfung bestanden hat. Seht, sie hält ihr Schwert 'Herzkante' in den Händen. Und die andere Statue den Sternstein. Ihr müsst wissen, durch das bestehen dieser Prüfung stieg Iomedae zur Gottheit auf." Baast erzählte noch eine bisschen von Iomedae, während sie sich die Statuen anguckten.

Der Mond kroch langsam heraus und die Gruppe machte ein kleines Lagerfeuer. Kawano sah flüchtig, wie etwas sich hinter einem Hügel wegduckte. Er ging zur Gruppe und flüsterte. "Das ist etwas. Hinter dem Hügel der hinter mir etwas rechts ist. Wir sollten aufpassen, die beobachten uns bestimmt.". Baast zauberte Rebecca unsichtbar und sie schlich dort hin. Vier Katzenmenschen lagen dort und beobachteten die Gruppe, eine davon war die Katzenfrau die sie bei Bai trafen. Rebecca schlich zu der, packte sie und setzte ihre Klinge an den Hals der Katzenfrau. Blitschnell sprangen die anderen Katzenmenschen zur Seite, nahmen ihre Bögen und wollten schon einen pfeil ziehen, da rief Rebecca "Stop oder sie wird sterben!". Alle hielten inne. Die anderen hörten dies und liefen schnell zu Rebecca. Die Katzenfrau in Rebeccas griff lachte leise auf "Was hast du jetzt vor?". Als Chivala in Reichweite war, warf wie ihren goldenen Apfel, den sie in der Höhle des Nagas fand, inmitten der Katzenfrauen. Zwei von ihnen glotzten den Apfel an und konnte den Blick nicht abwenden. Obwohl Rebecca den Apfel erkannte, konnte sie auch nicht anders als diesen Apfel anzustarren. Die Katzenfrau in Rebeccas Griff löste sich und sprang von ihr weg. Sie schien die Anführerin zu sein. Kawano stürmte los, Stromstöße umgaben ihn und plötzlich stand er vor der Anführerin. Er ließ direkt eine Folge von Schwerthieben auf die Katzenfrau los und traf auch, aber irgendwie schienen die Schläge nicht so wirkungsvoll zu sein. Da erinnerte sich Kawano, das es tierartige Menschen gibt, die fast nie verletzt wurden, es sei denn man hat Silber genutzt. Mitten im Zweikampf merkte er wie der Boden heiß wurde. Eine Feuersäule steig bei ihm und drei Katzenmenschen auf. Dieser Zauber kam von Karl. Er verwundete die Katzenmenschen sehr, aber auch Kawano. Schwerste Verbrennungen hatte er am ganzen Körper. Seine Lungen brannten vom atmen. Chivala sah dies und stürmte zu ihm. Sie versuchte Kawano am Leben zu erhalten, doch die Katzenfrau Schlug nach ihm. Eine weitere Schoß mit dem Bogen nach ihm. Eine die den Apfel anstarrte konnte ihren Blick lösen und griff nun auch mit ihren Klauen Kawano an. Baast stimmte währendessen ein Lied an, durch dessen magische Kraft seine Verbündeten gestärkt wurden. Es war ein Rennen um Kawanos Leben zwischen den Angriffen der Katzenlords und der Heilung von Chivala. Chivala war kurz davor Kawano weg zu teleportieren, doch dann konnte der Kensai einen geübten Angriff mit seiner voll verzauberten magischen Waffe setzen, der direkt die Augenhöhle der Katzenfrau durchbohrte. Rebecca schaffte es mittlerweile den Blick vom Apfel zu lösen und ging auf den Katzenmenschen, der vor Kawano stand. Sie versuchte die Kehle mit ihrer Klinge zu erwischen aber verfehlte knapp. Der nächste Schlag sollte die Wirbelsäule durchtrenne, aber auch hier verfehlte sie um millimeter. Karl sah dies und unterschützte sie mit einem Feuerball. Der Ball traf mitten ins Gesicht und fetzte einen Teil des Schädels weg. Es waren noch 2 Katzenmenschen überig. Da sie jedoch sahen, dass es wohl keine Chance auf Sieg gab rannten sie so schnell sie konnten davon. Von der Gruppe verfolgte niemand die zwei. Sie guckten sich kurz die Ausrüstung der Toten an und entnahmen ihnen ihr Hab und Gut. Es waren schön gefertigte Lederrüstungen und Langbögen. Außerdem auch ein magischen Ring und ein magisches Amulett. Die Anführerin hatte einen Beutel, der mehrere kleienre Beutel enthielt, teilweise mit Blut bedeckt. Es schienen wohl Räuber gewesen zu sein, dachten sich Chivala und Kawano.
Als alle sich etwas beruhigt hatten, ging Kawano zu Karl "Kannst du mit deinem Feuer etwas besser aufpassen? Du hättest mich fast in den Tod geschickt". Daraufhin sagte Karl "Ja, das war keine gute Idee. Ich dachte irgendiwe, dass du dem ausweichst, weil du immer so flink bist. Kommt aber nicht mehr vor. Aber könntest du das nächste mal nich immer nach vorne stürmen? So wie ich das mitbekommen habe kann die kleine Füchsin und der Halbelf uns mit magischen Kräften unterstützen."

….

Nachdem sich die Gruppe etwas ausgesprochen hatte, saßen sie sich ans Lagerfeuer. Bis auf Rebecca, sie ging auf einen kleinen Felsen in der nähe der Statuen. Der Mond wanderte langsam un war nun fast hinter der Statue mit dem Sonnenstein. Man konnte jetzt erkennen, dass das Mondlicht auf den Griff des Schwertes schien und die Reflektion in nächster Zeit auf den Sternstein. Diese Reflektion müsste widerum den Ort zum graben zeigen. Also warteten alle. Und siehe da, wie vermutet war das Lichtspiel zu sehen. Ca 10 Meter Links hinter der Statue von Iomedae war nun sowas wie ein kreuz zu sehen, dass die Reflektion vom Schwertgriff war. Die Gruppe fing an zu graben. Nach nem halben Meter fanden sie ein Kiste. Baast öffnete sie bevor Karl seine Bedenken äußern konnte, ob dies vielleicht eine Falle sein. In der Kiste war ein Zettel. Darauf stand: "Wenn ich in der Mitte steh, rechts ein e und links ein e, dann rage ich stolz hoch empor. Die Anwort in weiß. Das gibts nur einmal. Sucht dort nach einer magischen unsichtbaren Schrift." Chivala fragte direkt "Eine weiße Eiche? Wo gibt es denn sowas?". Die anderen überlegten kurz nachgedacht, ob Eiche das Lösungswort ist. Es leuchtete ein. Baast verriet "Also ich kenne eine Insel namens Albadar. Dort soll es eine weiße Eiche geben. Aber leider gibt es keinen Teleportationszirkel bei den Hütern dafür. Und in Bai soweit ich weiß auch keiner zu den Hütern.". "Aber Bai liegt doch am Wasser? Vielleicht gibt es ein Schiff das dort hin segelt. So müssen wir nicht wieder durch die Wüste." sagte Kawano. Nach kurzer Beratung entschieden sich alle in Bai am Hafen zu gucken, und wenn es da kein Schiff gibt, dann übernachten sie in Bai und gehen dann morgens durch die Wüste. Es war ziemlich Dunkel, nur der Mond schien etwas Licht zu geben. Der Weg nach Bai ging schnell mit den Lichtern die Baast herbeizauberte. Bai war ziemlich eng bebaut. Es gab viele Gassen und die Häuser waren größtenteils aus Sandstein gemacht. Am Hafen angekommen sahen sie nur drei Schiffe. Aber eins wurde gerade beladen. Zwei Personen trugen Kisten während einer in der Nähe stand und Notizen machten. Die Gruppe ging zu dem hin, er sah aus wie der Kapitän mit seinem weiß-grauem Bart und dem Hut. "Sei gegrüßt. Wohin fahren sie mit dem Schiff?" fragte Baast. "Nach Kentri. Wieso wollt ihr das wissen?". Kentri ist an der Sichelspitze. Von da ist es nicht mehr weit nach Albadar. "Wir würden gerne mit." sagte Baast. "Tut mir leid, aber dies ist ein Warentransport. Passagiere sind verboten.". "Und für Gold?" es war kurz Stille. Der Kapitän zog ne Augenbrauen hoch und sprach nun etwas leiser. "Das ist Illegal. Für ein paar Goldmünzen mach ich mir doch nicht die Finger schmutzig. Von wieviel Gold redest du?". Die Gruppe schaute sich an. Rebcca fing an davon zu reden ein ganzes Schiff zu kaufen, Karl schaute sich sein Goldbeutel an und wollte 2000 Goldmünzen anbieten. Da sagte Chivala zum Kapitän "Die zwei sind etwas Müde und durcheinander. Wir würden ihnen 500 Gold anbieten? Wäre das ok? Und unsere Kamele?" Der Kapitän überlegte kurz. Vier Kamele sind ordentlich was Wert. "Ich belade das Schiff fertig. Danach geh ich eine Runde Wasser lassen. Wenn ich los segel und es sind zufällig unerlaubte Passagiere an Bord, dann kann ich nichts machen.". Die Gruppe gab ihm das Gold und warteten ab. Als der Kapitän kurz pinkeln war, ging die Gruppe auf das Schiff. Der Kapitän setzte mit seinen zwei Helfern die Segel. Das Schiff war mittelgroß und ziemlich gut in Schuss. Das große weiße Segel nahm viel Wind auf, außerdem half der Kapitän mit etwas Windmagie nach. Die zwei Helfer drehten ein riesiges Rad, dass Horizontal befestigt war. Dieses Rad trieb anscheinend Räder unten am Schiff an, die das Schiff beschleunigten.

Auf dem Meer hatte jeder viel Freizeit. Rebecca quatschte etwas mit dem Kapitän über das segeln, und wollte gerne von ihm lernen. Jedoch hatte der Kapitän nicht die Zeit und auch nicht die Nerven dafür. Baast erkundigte sich beim Kapitän über mögliche Gefahren im Meer. Karl versuchte mit einem Netzt Fische zu angeln, sogar mit Erfolg. Den ein oder anderen Fisch zog er an Deck. Die See war ruhig und das Wetter war auch angenehm, bis auf kleine Regenschauer gegen Ende der Schiffsfahrt. Am 4. Tag in den Abendstunden erreichten sie dann den Hafen von Kentri.

View
Ein Marsch durch die Wüste
Aurora kennengelernt, Ruhehort verteidigt, Bai erreicht

Am nächsten morgen trafen sich alle in der Taverne. Karl schien noch sehr geschafft von vergangener Nacht. 'Scheiß Alkohol' dachte er sich, 'Nie wieder'. In der Taverne berieten sich alle, wie das weitere Vorgehen aussehen soll, vor allem wie sie nach Bai kommen. Während die Gruppe diskutierte kam eine Elfe in die Taverne. Sie hörte wie die Gruppe darüber redete vielleicht durch die Wüste zu marschieren. Sie ging zu ihnen an den Tisch. "Hey. Ihr wollt durch die Wüste nach Bai?" fragte die Elfe. Alle schauten sich kurz an. Konnte man ihr trauen? Bis auf Chivala, lächelnd antwortete sie der Elfe "Ja ganz genau. Wieso fragst du? Du auch?". "Ja schon. Ich biete meine Dienste an um durch die Wüste zu reisen, damit verdiene ich mir meine Brötchen. Ihr müsst wissen es ist ziemlich gefährlich in der Wüste, da wäre ein Begleiter wie ich von Nutzen." Das hörte sich plausibel an dachten die meisten. "Es kostet euch natürlich etwas. 50 Gold pro Person? Ist das okay für euch?" setzte die Elfe nach. Die Gruppe beratschlagte sich kurz und nahm das Angebot an. Immerhin ist noch niemand von ihnen durch die Wüste gegangen und wer weiß was es da für Gefahren gibt. Bevor sie jedoch los gingen mussten sie die Bitte von Cornelia erfüllen.

Sie gingen zu der Höhle mit den zwei Leichen und nahmen die mit. Bei Cornelia angekommen wollte die Sylphe noch einen Blick auf die Überreste werfen. Sie schluchste. Sie zog sich kurz um und ging mit der Gruppe zum Friedhof. Dort angekommen schaufelte Rebecca ein Grab. Nachdem sie fertig war legte sie vorsichtig die Überreste rein und das Grab wurde wieder zugeschüttet. Rebecca kniete und meditierte. So zeigte sie ihre Anteilnahme. Die Beerdigung war ruhig, niemand sagte was. Cornelia stand weinend vor dem Grab. Nachdem sie sich abwandte dankte sie der Gruppe von tiefstem Herzen und bot jede Hilfe an die in ihrer Macht steht. Da fiel Rebecca schon etwas ein. Das Kettenhemd sieht wie eine große Hilfe im Kampf aus. Vorsichtig fragte Rebecca danach und mit Chivalas einfühlsamen Worten schenkte Cornelia ihr das Kettenhemd.

Nach der Beerdigung machte sich die Gruppe auf den Weg. Aurora ging voraus. Sie gab den anderen den Rat die Ausrüstung für den Marsch abzulegen, da es sonst zu heiß wird. Etwas unsicher zogen alle ihre Schutzkleidung ab. Nach einigen Stunden Weg war klar, dass es eine gute Entscheidung war. Die Sonne knallte und der Wind war warm. Es zehrte allen an den Kräften, bis auf Chivala, ihr schien die Hitze nichts auszumachen. Zum Glück ritten sie auf Kamelen. Zwischendurch erzeugte Baast etwas Wasser für alle zum trinken. Alls alle dachten es kann nicht viel schlimmer werden sagte Auroa ihnen, dass die Nachmittagssonne kommt, es wird noch viel heißer und man solle sich ein Unterschlupf suchen, der etwas kühler ist. Jedoch war nur Steppe und Wüste zu sehen, paar getrocknete Gräser, Kakteen, aber nichts das einen Schatten werfen konnte. Also gingen sie weiter bis ein Fels zu sehen war, der etwas größer ist. Im Schatten ruhten sich alle etwas aus und tranken und die Kamele wurden versorgt. Als die Sonne wieder etwas gesunken ist ging die Gruppe weiter. Viel wurde nicht geredet. Das lag wohl an der Hitze die schon anstrengend genug war. Vor allem für Kawano, keiner schwitzte so sehr wie er.  Es wurde langsam abends, da sagte Aurora, dass bald eine Siedlung kommt, die grad im Aufbau ist, Ruhehort soll sie heißen. Es dauerte nicht lang und bis die Siedlung dann zu sehen war.

Die Siedlung war wirklich noch sehr klein. Es standen nur 4 Häuser und eine Mauer die wohl erst zur Hälfte fertiggestellt wurde. Sie fragten einen kleinen Oread, der wohl Zwergeneltern hatte, wo man hier schlafen könnte. Er verwies auf das große Haus und dass es hier sonst nicht viel gibt.

Die Gruppe ging hin, ließen ihre Kamele am Eingang bei den Futtertrogen und gingen rein. Drin war eine Emfpangshalle in der ein Ratling und ein Mensch sich unterhielten. Baast fragte nach, wo man hier schlafen könnte. Der Ratling sagte ihnen, dass sie hier schlafen könnten für Gold oder sie könnten bei der Wache helfen und dann umsonst hier nächtigen. Die Gruppe beschloss bei der Wache zu helfen. Also postierte der Ratling die Gruppe an der offenen Seite der Siedlung. Er gab ihnen noch den Rat auch in den Himmel zu schauen, denn manchmal kamen die Kreaturen von oben. Danach Rief er "Wachwechsel" und es kamen leute aus dem Sand die man zuvor nicht sehen konnte. Andere nahmen ihren Platz ein und vergruben sich wieder. Es dämmerte und Kawano zauberte auf die anderen einen Zauber, durch den sie nicht Müde werden und keinen Schlaf brauchten. Außerdem bat er Chivala ihn zu heilen, da ihn der Marsch durch die Wüste doch mehr zugesetzt hat. Danach legte er sich in sein Schlafsack zum schlafen. Die anderen schauten sich um. Einige Zeit verging, aber noch war es nicht dunkel. Es war ziemlich ruhig, doch Aurora sah in der Ferne etwas Sand aufwirbeln. Kawano wurde geweckt. Von der Seite hörten sie aus dem Sand "Nicht schon wieder diese Skorpione.". Alle blickten in die Ferne, nun konnten die anderen die auch sehen. Aurora zog ihren Bogen und zielte schon. Die Skorpione waren noch ziemlich weit weg aber sie stürmten direkt auf die Siedlung zu. Drei Pfeile flogen los. Es dauerte einige Sekunden bis sie den Skorpion erreichten. Ob sie trafen wusste niemand so recht. Drei weitere Pfeile flogen. Diesmal hörte man einen Skorpion aufschreien. Sie waren keine 100 meter mehr weg und man sah, dass es keine Normalen Skorpione waren. Sie waren bestimmt an die 3 Meter hoch. Wieder schoß Aurora paar Pfeile. Rebecca machte sich unsichtbar und Baast stimmte ein Lied an, durch dessen magische Kraft sich alle stärker fühlten. Kawano ging dem Skorpion entgegen während die Kreatur auf ihn losstürmte. Wie in Rage schnappte sie nach kawano und versuchte mit dem Stachel ihn zu erwischen, jedoch konnte der Kensai den Angriffen ausweichen und sie parieren. Rebecca griff von der Seite an.  Während Kawano und Rebecca den Skorpion bearbeiteten beschwörte Chivala Geister die in den Skorpion drangten. Plötzlich wurde der Skorpion langsamer. Kawano sprang auf die Schere des Skoprions und schlug ihm dann den Schwanz ab. Der Skorpion sank zu Boden und rührte sich nicht mehr. Sie schauten sich um, es kam noch ein Skorpion auf sie zu. Aurora beschoss ihn mit Pfeile während Kawano ihn auf Abstand hielt. Rebecca sprang dem Skoprion so schnell, dass er sie nicht kommen sehen hat. Während sie noch in der Luft war hackte sie ihm drei Beine ab. Der Skorpion stürzte und fing mit seinem Todeskampf an. Baast nahm seine Ambrust und verpasste ihm den Gnadenstoß. Weiter hinten sahen sie, wie noch zwei weitere Skorpione bezwungen wurden. Jedoch kamen keine weiteren zur Siedlung, also ruhten sich alle wieder aus und warteten die kühle Nacht ab.

Am nächsten morgen ging es allen überraschend gut. Der Ratling der Wache bedankte sich bei der Gruppe und danach ging es weiter durch die Wüste. Anfangs war es noch auszuhalten, aber nachdem der morgen vorbei war kam wieder die knallende Sonne. Wieder schwitzten alle, bis auf Chivala. Nach ein paar Stunden sahen sie wie ein Sandsturm auf sie zukam. Die Gruppe beschloss vom Weg abzugehen um dem Sandsturm auszuweichen. Sie verloren dadurch mehrere Stunden und hinzukam, dass jetzt die Nachmittagssonne am Himmel stand. Sie gruben sich ein Loch in den Wüstensand, sodass sie etwas mehr im Schatten saßen. Baast zauberte viel Wasser herbei, damit alle etwas gekühlt werden. Sie harrten eine Zeit lang aus und kühlten sich so gut es ging bis die Sonner wieder sank. Danach gingen sie zurück zum Weg und weiter, bis sie am Abend Bai erreichten.

View
Die Kirschen zeigen den Weg
Bericht in Tekapi, Kampf gegen Fliegenfallen, Rätsel 2

Am morgen machte sich die Gruppe auf den Weg nach Tekapi. Sie ritten zügig dahin, sodass sie am Nachmittag ankamen. Nachdem sie sich bei den Hütern zurückgemeldet hatten, versorgten sie ihre Wunden und suchten in der Bibliothek nach einer Antwort auf das Rätsel "Erst weiß wie Schnee, dann grün wie Klee, dann rot wie Blut und schmeckt allen so gut!". Baast durchstöberte alle Kräuter-, Pflanzen- und Naturbücher die er finden konnte und hatte eine Auswahl an Früchten und Blumen gefunden, die erst weiß, dann grün und zuletzt rot werden. Evelynn gab jedem aus der Gruppe bescheid, sie sollen sich vor dem Ratsgebäude mit einem Ratsmitglied treffen. Dort wartete schon Sojila. Sie fragte nach der Mission und was sie alles herausgefunden haben. Chivala erzählte von den Rätseln und dass diese eine Spur zu Dydala ein könnten. Bei den Rätseln konnte Sojila nicht viel helfen. Sie vermutete, dass die gesuchte Zahl in der Zahlenreihe wieder kleiner sein sollte und für das Krischenrätsel sollte die Gruppe mal bei Ivan vorbeischauen. Danach fragte sie, ob die Gruppe sich dieser Mission weiter annehmen will. Alle nickten zu und Sojila sagte der Gruppe, dass sie ihre weiteren Missionen beaufsichtigen wird und wünschte viel Glück.

Die Gruppe ging zu Ivan. Baast fragte ihn, ob er eine Stadt kennt die für irgendwas auf bekannt ist, dass auf seiner Liste steht. Ivan guckte langsam rüber und flüsterte dabei jedes Wort das er las. "Ja, es gibt schon einige Städte die für die Sachen bekannt sind" sagte er mit heiserner Stimme. "Ist denn eine Sache da die nur bei einer Stadt zu finden ist?" fragte Baast nach. "Hm, ja. Schon. Die Blume oder die Kirsche". Ivan sprach so langsam, dass es eine qual war die antworten abzuwarten. "Da Blumen nicht schmecken müssen es die Krischen sein. Welche Stadt ist für die Kirschen bekannt?" drängte Chivala. "Das müsste Cheri sein." Rebecca hob ihre Karte. "Kannst du uns Cheri zeigen?" und Ivan deutete auf eine Stadt die 2 Tagesreisen östlich von Tekapi an der Küste liegt. Die Gruppe bedankte sich und ging los. Baast wies darauf hin, dass es ein Teleportationszirkel nach Cheri geben könnte. Sie gingen zum Teleportationsraum und durften sich nach Cheri teleportieren.

Die Grupp fand sich in einem alten Raum wieder, der komplett aus Holz bestand und möbeliert war. Es gab eine Tür, vor der Saß jemand auf einem Stuhl und schien etwas zu häkeln. Sie gingen zu ihm, er schien sich jedoch nicht wirklich um sie zu kümmern. Also gingen sie weiter, bis sie zum Eingang des Hauses kamen. Dort war ein Ifrit am Emfpangsschalter. Die Gruppe besorgte sich dort einen Stadtplan und fragten den Ifrit, ob es eine Höhle im süden gibt. Er wies darauf hin, dass in den Kirschplantagen keine Höhlen zu finden sind, aber noch weiter südlich gäbe es einen kleinen Wald.

Die Gruppe machte sich auf den kürzesten Weg, kamen jedoch an einem Stadttor vorbei, dass nur für Warentransport gedacht ist. Die Wachen schickten sie weg. Da Chivala wieder etwas Hunger hatte, gingen sie kurz was zu Essen holen und etwas Bummeln. Danach gings zum anderen Tor. Dort waren auch Wachen, und Baast bemerkte, dass alle Wachen einen Bogen trugen. "Verzeihung. Wie tragen alle Wachen hier einen Bogen?" Fragte er eine Wache. "Ganz einfach. Das ist die heilige Waffe von Erastil. Außerdem kann man mit den Bögen viel einfacher die ganzen verdammten Bienen kalt machen." "Bienen?" fragte sich die Gruppe. "Jaa, Bienen. Nicht diese kleinen schickimicki Bienen die ihr wahrscheinlich kennt. Richtige Bienen. Die machen euch Kalt. Die sind so größer als du." und er zeigte auf Karl. Die zweite Wache musste lachen. Die Gruppe entfernte sich von den Wachen und ging Richtung süden. Die Wache rief noch hinterher "Rauch hilft gegen die Bienen. Lasst euch bloß nicht stechen." und wieder lachte die zweite Wache.

Die Gruppe wanderte ne Zeit lang. Sie hörten zwischendurch ein lautes tiefes Brummen, die Bienen wahrscheinlich. Nach einigen Minuten verließen sie die Kirschplantagen und sahen einen Wald etwas weiter. Sie gingen dort hinein. Groß war er nicht, sodass es nur paar Minuten dauerte ihn ganz zu durchsuchen. Sie fanden rasch eine Höhle. Kawano erkannte aber, dass die zwei Pflanzen vor der Höhle keine gewöhnlichen Pflanzen waren. Sie sahen aus wie große Fliegenfallen. Als er die Gruppe darauf hinwies fing Karl an seine Kraft zu sammeln. Feuer umwirbelte ihn, das immer schneller wurde und sich leicht bläulich färbte. Er ließ bei den Pflanzen eine Feuersäule aufsteigen.

Die Pflanzen fingen feuer und bewegten sich plötzlich ziemlich flink. Sie bewegten sich zur Gruppe hin. Kawano stürmte sofort los um mit seinem Katana den Pflanzen den rest zu geben, doch als er auf sie zu lief schnappte die Pflanze blitzartig nach ihm mit ihrem 2 Meter großem Maul. Die anderen sahen nur wie Kawano in diesem Maul verschwand. Karl nahm mehr Abstand und ließ einen Feuerball nach dem anderen auf die Pflanzen los. Rebecca machte sich unsichtbar und versuchte die Pflanzen zu umkreisen und aus dem nichts eine Schwachstelle zu erwischen, doch die Pflanzen reagierten auf sie, als würden sie Rebecca sehen. Also sprang sie auf einen Baum und wartete den richtigen Moment ab. In der Zeit stürmte eine Pflanze auf Baast zu, der mit seinen magischen Lieder versuchte, die Pflanzen zu betören, aber es klappte nicht. Gerade als eine der riesigen Pflanzen nach Baast schnappen wollte, kam ein Feuerball von Karl und fetzte der Pflanzen das Maul weg. Die andere Pflanze, die Kawano geschluckt hatte, bewegte sich etwas komisch, und man sah, wie das Katana aus der Pflanze stach. Chivala ließ die Energie ihrer Geister entweichen, die ihren Verbündeten zusätzliche Kraft gab. Die Pflanze die Kawano geschluckt hatte verdorrte plötzlich und Kawano schnitt sich den Weg aus dem Maul. Rebecca sprang von Baum zu der Pflanze die von Karl bearbeitet wurde. Ihre Bewegungen waren so schnell, dass niemand ihr folgen konnte. Innerhalb einer Sekunde zerschnitt sie die Pflanze in viele kleine Stücke. Nachdem die Pflanzen besiegt waren ging Chivala Kawano heilen. Er hatte überall verätzte Haut und seine Schulter schien ausgerenkt. Danach gingen alle in die Höhle. Sie war voll mit Moos und nicht sonderlich groß. Selbst die Wände und die Decke war bewachsen. Am ende der kleinen Höhle war eine Steinschale auf dem Boden. Außerdem schienen rechts an der Wand die Gebeine von zwei Kreaturen zu leigen. Deren Ausrüstung schien noch gut auszusehen. Die Gruppe schickte Rebecca vor, sie solle sich die Steinschale angucken. Rebecca bemerkte keine Fallen und ging hin. Auf der Schale war etwas graviert: 'Gib mir die Antwort vom ersten Rätsel'. Rebecca pustete in die Schale, doch es passierte nichts. Dann rief sie "Leute, wir brauchen eine Kirsche. Da steht, gib mir die Antwort vom ersten Rätsel." Also gingen alle aus der Höhle, zu den Kirschplantagen, holten sich ein paar Kirschen und wieder zurück zur Höhle. Als sie die Krischen in die Schale legten, war eine leuchtende Schrift an der Wand sichtbar: "Mein Erstes ist nicht die Sonne, mein Zweites ist die Wahrheit nicht. Drum geb' ich oft nur trügerische Wonne und stets ein ungewisses Licht. Du musst nach Bai. Wander gehn Osten bis du auf zwei Statuen stößt. Dank der Antwort auf dieses Rätsel weißt du wo du graben musst." Es dachten kurz alle drüber nach, beschlossen aber das Rätsel später zu lösen. Sie durchsuchten estmal die Höhle. Sie entnahmen den Gebeine die Ausrüstung. Es waren zwei Umhänge, ein Kettenhemd und ein Beutel mit Edelsteinen und Gold. Mit der Beute machten sie sich wieder zurück zur Stadt.

 

Es war schon spät. Da sie wussten wo Bai lag, beschlossen sie bei den Ställen ein paar Pferde zu kaufen für den Weg. Aber sie würden erst morgen früh los reiten und jetzt erstmal den Abend in der Taverne genießen. Baast machte mit dem Wirten ab, dass die Gruppe umsonst nächtigen können, wenn Baast mit seinen Liedern für mehr Einnahmen sorgte. Das ging auf, Baast sang ein Trinklied nach dem anderen und die Taverne war in guter Stimmung. Währenddessen konnte Karl seine Neugier nicht mehr verstecken und fragte Chivala "Sag mal du, bist du jetzt eigentlich ein Kind oder nicht?", fragte er und zog an seiner Zigarre. "Hmm. Ich seh aus wie eins. Aber eigentlich nicht. Damals hat Dydala mich verflucht. Zu dem Zeitpunkt bin ich nicht mehr gealtert." antwortete sie. "Achso verstehe. Aber du benimmst dich wie eins. Deswegen war es schwer zu sagen." hackte Karl nach. "Ja, wenn alle einen wie ein Kind behandeln dann verhält man sich wohl wie eins denk ich." "Und du willst Dydala jagen, damit der Fluch endlich von dir genommen wird?" frage Karl. "Ja, das ist mein Plan." Rebecca, die die Unterhaltung mitgehört hatte, sprach Karl von der Seite an"Was ist denn mit dir? Durchlöcherst sie mit fragen, aber erzählst nichts von dir selbst. Karl schaute sich mit seiner Zigarre im Mund kurz um, Kawano und Rebecca saßen auch bei ihnen. "Na gut, hört gut zu." und winkte dem Wirten zu, für eine Runde. "Ich hab ein Ziel. Ich will die riesige Feurschlange vernichten. Sie hat mein Dorf verwüstet." "Was für eine Schlange?" fragte diesmal Chivala. "Ein Wanderer, haben mir die Hüter gesagt. Ich bin aufgewacht und mein ganzes Dorf war nur noch Asche. Ich konnte niemanden finden. Es kamen Leute auf Pferden. Sie sagten zu mir, dass ein Wanderer durch die Stadt kam und alles zerstört hat. Ein Wunder, dass ich überlebt habe, sagten sie. Die Reiter gehörten zu den Hütern… Uwe" sagte er und nahm einen großen Schluck aus seinem Krug. Um das Thema schnell zu wechseln fragte Chivala Rebecca. "Und du? Wie kamst du zu den Hütern?" "Ich wurde gerettet. Es war jemand von den Hütern. Man muss sagen, ich war in der Schattenwelt, wo alle versklavt sind. Er kam zu mir und meiner Familie und brachte mir das Kämpfen bei. Er verhalf uns zur Flucht aus der Schattenwelt. Und danach wollte ich auch zu den Hütern gehören. Ich will den Urdrachen Norruz vernichten. Vielleicht herrscht dann keine Sklaverei in der Schattenwelt." "Oha, einen Urdrachen. Das ist ja was. Wer will hier noch was jagen? Baast? Was willst du jagen?" rief der angetrunkene Karl durch die Taverne. Baast kam zu Tisch. "Wie jagen? Ich will nichst jagen." "Was machst du dann hier bei den Hütern?" fragte Karl nach. "Ich will reisen, helfen und viele neue Dinge lernen. Ich denke da bin ich hier genau richtig." Alle nickten zu. Dann wanderte der Blick auf Kawano. "Dich hab ich auch kaum bei den Hütern gesehen. Was machst du da so?" fragte Karl Kawano. Kawano wusste erst nicht so recht was er sagen sollte. "So genau weiß ich es nicht. Ich war auf einmal da bei den Hütern. Ich komme anscheinend von einem anderen Kontinent. Eins namens Valerya." Ein leichtes Raunen ging in die Runde. Die Leute fragten Kawano über diesen Kontinent aus und wie der so ist.

Karl, der mittlerweile ganz schön viel getrunken hatte kam auf die Idee, jetzt eine gute Tat zu vollbringen. Er hatte zuvor an einem schwarzen Brett gelesen, dass vermisste Personen gesucht werden. Er ging zu einer Wache und fragte danach, die Wache verwies auf Cornelia und dass der Aushang da schön über ein Jahr hängt, doch es hat niemand die Personen gefunden. Karl überzeugte die Gruppe der Sache auf den Grund zu gehen, mit Erfolg. Sie gingen zum Haus der Dame Cornelia und klopften. Eine ältere Sylphe machte die Tür auf. Sie hatte schon weißes Haar und die ein oder andere Falte im Gesicht. Dennoch war sie sehr hübsch. Nachdem die Gruppe kurz mit ihr redete war klar, wen die Frau suchte. Die Leichen in der Höhle bei den Fliegenfallen waren ihr Mann und ihr Sohn. Die Gruppe gestand ihr das und Baast gab der Frau das Kettenhemd, dass sie da gefunden haben. Chivala versicherte, dass sie die Überreste morgen holen werden für eine anständige Beerdigung.

View
Die Rätseljagd beginnt
Erstes Treffen, Banditen aufgehalten, Höhle mit Rätseln erforscht

Vor einigen Tagen erschienen Personen bei den Hütern. Es waren 7 an der Zahl, die unter Valgurs Taten leiden mussten, aber auch halfen, Valgur das Handwerk zu legen. Valgur war derjenige, der in letzter Zeit viele Schatten im wilden Meer geklaut hat und für seine Pläne nutzen wollte. Unter anderem die Schatten der 7 Personen. Die Hüter nahmen sich derer an und half den Leuten ihre Schatten wieder zu erlangen. Als die Schatten wiederkehrten, machten einige eine Veränderung durch. Unter anderem auch eine Gestrandete namens Ava. Ihr Körper veränderte sich und auch ihre Persönlichkeit. Chivala war nun an Avas Stelle. Und Chivala kam mit einer beunruhigenden Botschaft. Sie sagte den Hütern, dass Dydala noch lebte. Man muss sagen, Dydala war eine ehemalige Hüterin die vor 200 Jahren lebte und die Hüter fast zerstört hat. Sie forderte viele Opfer, aber konnte letztenendes getötet werden. Dachten zumindest alle. Chivala begegnete ihr jedoch Jahre nach dem Vorfall. Der Engel und ihre Ratsmitglieder beschlossen, die Informationen fürs erste geheim zu halten und trugen Chivala auf, mit einer Gruppe den Informationen nachzugehen.

Für diesen Auftrag wurden Kawano Kawai, Rebecca Lee, Bast Mael und Karl Erif Wex ausgewählt. Sie erhielten einen Brief mit der Nachricht, sich am nächsten morgen mit Chivala zu treffen. Eine wichtige Erkundungsmission, die geheim gehalten werden soll.
Also trafen sich alle vor dem Empfangsgebäude der Hüter. Bast war der erste, gefolgt von Chivala, die in ihrer kleinen Fuchsform kam. Rebecca kam unaufällig dazu und versteckte sich im Baum, eine leichte Übung für einen geübten Ninja. Karl stieß dazu und nach einer kurzen Begrüßung wurde nicht viel geredet. Bast der Barde vertrieb seine Zeit mit etwas Musik und die anderen lauschten im zu. Nach einer Stunde kam endlich der letzte, Kawano, langsam zur Gruppe. Er begrüßte alle, bis auf den Gnom Karl, und stellte sich vor. Rebecca zeigte sich nun auch und Chivala schlug vor los zu gehen. Karl fragte kurz nach, wohin es denn gehen soll. "Zur weißen Lagune. Wir sollen da nach Hinweisen suchen." antwortete sie freundlich aber knapp. Es schien genug Information für die anderen zu sein, denn sie fragten nicht weiter nach und folgten Chivala.

Der Weg war recht ruhig. Gelegentlich kamen einige Händler entgegen, die wohl nach Tekapi wollten. Nach drei Stunde viel der Gruppe rauch 100 Meter rechts vom Weg auf. Auf dem Boden waren auch Wagenspuren zu sehen, die schnell und scharf vom Weg abkamen. Weiter hinten sah Chivala auch noch paar Pfeile im Boden stecken. Alle waren sich einig, dem auf den Grund zu gehen. Sie fanden einen gestürzten Händlerwagen vor, an dem ein Elf und zwei Halblinge gefesselt gelehnt waren. Vor dem Wagen lagen Säcke mit irgendwelchen Getreide, die brannten. Und im Wagen stöberten vier zwielichtige Kerle herum. Der Gruppe war klar, ein Raubüberfall. Noch haben die Räuber niemanden bemerkt. Karl verwandelte das Feuer in einen stinkenden Rauch der sofort Übelkeit erzeugt, sobald man ihn einatmet. Bast pfiff ein Lied, dass drei Räuber so faszinierte, dass sie nichts machen konnten außer zuhören. Chivala befahl dem letzten Räuber, die gefesselten zu befreien. Wie verzaubert tat er dies und kurz danach merkte er, was er da getan hat und auch die Gruppe. Schnell drehte er sich um, klatschte seine Komplizen wach und befahl ihnen schnell wegzulaufen. Bast zog seinen Bogen und schoss schon nach ihnen. Karl erzeugte eine Feuersäule an der Stelle, wo die 4 Räuber standen. 2 von ihnen schrien unter den schmerzen auf, sie waren von brandblasen übersäht und fingen Feuer. Die anderen hat es nur knapp erwischt. Chivala fragte Kawano kurz ob er dahin kämpfen will. Kawano nickte und Chivala teleportierte ihn mitten in die 4 Räuber. Die fluchten Kawano sofort an und schlugen nach ihnen. Der erste hieb traf den Kensai hart, er hatte die Gegner unterschätzt. Den anderen Schlägen versuchte er auszuweichen, aber bei vier Leuten war es schwer, er musste noch einen Schwerthieb in die Seite einstecken. Der Kensai versuchte jedem einen Hieb zurückzugeben, aber es viel ihm schwer auszuweichen und dabei einen präzisen Schlag zu setzen. Nur sein letzter Schlag traf einen der Räuber, aber dafür auch schwer. Bast wirkte einen zauber mit dem er einen der Räuber paralysierte. Rebecca lief schnell zu Kawano um ihn zu unterstützen und schnitt beim vorbeilaufen dem von Kawano geschwächten Räuber die Kehle auf. Karl wirkte seinen nächsten Feuerzauber, er sammelte viel Energie, Feuer umwirbelte ihn und dann schoss er eine Kugel aus konzentriertem Feuer auf einen der Räuber. Er ging ihn Flammen auf, schrie und dann viel er zu Boden. Das Fleisch war bis auf die Knochen runtergebrannt. Nur noch zwei Räuber waren am Leben. Rebecca stieß einem die Klinge so in den magen, dass er schnell starb und schloß ihm die Augen. Der andere versuchte die Flammen auszuklopfen, schaffte es aber nicht und wollte weglaufen. Kawano verpasste ihm einen Hieb quer über den Rücken, als sich der Räuber umdrehte. Er fiel und regte sich nicht mehr.
Der Kampf war vorbei. Die Händler bedankten sich bei der Gruppe. Rebecca bot den Händlern das Gold der Räuber an, jedoch lehnten sie dieses ab und bestanden darauf, dass die Gruppe es nimmt. Desweiteren hatten diese vier Räuber auch vier Pferde. Die Gruppe nahm sich derer an und ritten den restlichen Weg, bis auf Karl. Er war den Pferden anscheinend abgeneigt, konnte jedoch mit seinen Fähigkeiten das Tempo der Pferde halten. Er nutzte seine Feuerzauber um durch Feuerstöße Schübe nach vorne zu erhalten. Einige Händler, an denen sie vorbeiritten, schauten verdutzt jedoch amüsiert zu.

Durch die Pferde kamen sie schneller voran und innerhalb weniger Stunden kamen sie bei der weißen Lagune an. Chivala zeigte auf die Felsen beim Wasser und sagte "Der Eingang der Höhle sollte eigentlich da sein." Bast schaute kurz hin, dann zur Sonne, dann zum  Wasserstand, "Zur Zeit ist Flut. Wir sollten paar Stunden warten bis das Wasser wieder zurück geht. Dann zeigt sich die Höhle." Rebecca nutzte die Zeit zum meditieren. Kawano, der seine eigene Art hat mit Frauen in Kontakt zu treten, legte sich zu Rebecca mit dem Kopf auf ihrem Schoß. Rebecca ließ es zu. Bast untersuchte etwas die Gegend und musizierte danach. Karl Aß etwas, während Chivala ihm dabei eifersüchtig zusah. Die Zeit verging und der Wasserstand senkte sich. Schnell war der obere Eingang der Höhle zu sehen, nach einigen Stunden war sie begehbar. Die Gruppe ging in die Höhle. Bast erzeugte tanzende Lichter, damit alle sehen konnten. Sie gingen mehrere Meter nach oben, es war ziemlich dunkel. Als sie in einen großen Höhlenraum kamen sahen sie eine Schlangenartige Gestalt, die in Menschliches Gesicht besaß. Es war ein Naga, der die Gruppe anstarrte. Die Kreatur sagte erstmal nichts, sie starrte nur. Dieser Blick wirkte schon leicht unheimlich. Einige in der Gruppe merkten jedoch, dass es eine Illusion war, und der echte Naga sich irgendwo versteckte. Als die Gruppe weiter gehen wollte hörten sie eine ruhige gedämpfte Stimme. "Stoop. Ihr dürft nicht weiter gehen. Diesss isst meine Höhle." "Wir wollen uns hier nur kurz umschauen", sagte Bast. "Das kostet euch dann alles Gold, dass ihr bei euch trägt." Die Gruppe überlegte kurz. Nacheinander schmießen sie ihr Gold hin. Am meisten schmerzte es wohl Bast, er hatte über 1000 Gold die er dahin warf. Die Gruppe ging dann an der Illusion weiter in den nächsten Raum. Wieder stand da der Naga, doch diesmal schien es der Echte zu sein. In dem Raum war noch eine Truhe zu sehen und eine Steintor hinter dem Naga. "Wenn ihr noch weiter wollt kostet es euch was." sagte der Naga. "Was willst du denn jetzt haben?" fragte Bast. "10.000 Gold." "Willst du uns auf die Schippe nehmen? Wir haben dir schon alles gegeben." erwiderte Bast. Rebecca sah die Truhe und ging hin. "Vielleicht sind die hier drin?" und öffnete die Truhe. Die anderen waren zu langsam um Rebecca davon abzuhalten. Ein lauter Knall war zu hören. Eine Druckwelle kam von der Truhe und alle fühlten einen ungeheuerlichen stechenden Schmerz im Kopf. Dieser Schmerz war betäubend für einige. Es dauerte bis die Gruppe wieder einigermaßen klar denken konnte. "Du Vollidiot, wieso hast du das gemacht?" fuhr Bast Rebecca an. "Als ob ihr auch nicht wissen wolltet was da drinnen ist?" antworte Rebecca. Chivala heilte alle von dem Schmerz. Der Naga schien zu kichern. Bast war nun richtig wütend. "Pass mal auf die Lurch. Du lässt uns jetzt in den nächsten Raum hier oder ich und meine Freunde werden dich in Stücke hauen. Hast du das verstanden?" Der Naga schaute sich kurz um. "Na gut. Wenn ihr es schafft in den nächsten Raum zu kommen lass ich euch gewähren. Aber fast dort nichts an und lasst alles so wie es ist."

Die Gruppe ging zum Steintor. Sie war gut gemeißelt. In der Mitte sah man ein Loch, das von zwei Händen umschlossen wurde. Darüber war eine Schrift zu lesen: 'Kaltes mach ich warm, heißes mach ich kalt; reich hat mich und arm, wer lang mich hat, wird alt.'.
Alle grübelten. Schnell konnten sie das Rätsel nicht lösen. Rebecca wies daraufhin, dass es noch andere Räume in der Höhle gibt, und die Antwort vielleicht dort zu finden sei. Der Vorschlag wurde erstmal abgelehnt. Nach einiger Zeit kam die Idee, vielleicht ist die Antwort Luft? Sie pusteten in das Loch des Steintors. Das Tor öffnete sich langsam und alle gingen durch. Im nächsten Raum war ein kleiner Schatz zu finden. Mehr als 20000 Gold schätzte Bast. Doch Chivalas Aufmerksamkeit fiel auf eine Halskette, die bei einem Skelett lagen. Sie erkannte die Kette sofort. Es war ihre Kette. Und das Skelett… Das müssen ihre Überreste sein. Sie überlegte nicht mehr und ging zur Kette um sie aufzuheben. In dem Moment kamen Strahlen von der Seite. Der Naga griff sie an. Einer traff ihre Schulter, das andere ihr Bein. Von der Wucht fiel sie fast zu Boden. Sie Biss fest zu um den Schmerz zu unterdrücken. Rebecca schaltete schnell. Sie zog sofort ihre Schuriken und schmiss mit ihnen auf den Naga. Jedoch flogen die Schuriken durch. Wieder eine Illusion. Ein zischendes Kichern war zu hören. Karl feuerte einfach auf gut glück neben die Illusion. Eine Feuersäule stieg auf und man hörte den schrei des Nagas. Als die Säule verpuffte blieben Flamen in der Luft übrig. Der Naga war anscheinend Unsichtbar. Die Flamen gingen schnell aus. Chivala versuchte ihren Sternstaub auf die Stelle zu zaubern, jedoch traf sie den Naga nicht. Danach nahm sie schnell die Halskette vom Boden. "Dassss wirsst du mir büßßßßßen, Gnom." war zu hören. Bast sang ein Lied, das er mit magischer Kraft so manipulierte, um seine Verbündeten zu stärken. Aus dem Nichts kamen zwei Speie grüne Flüssigkeit auf Karl und Chivala geflogen. Das Zeug schien ätzend zu sein und ließ sich nicht weg wischen. Chivala und Karl merkten wie der Schleim ihre Kraft aussaugte. Chivala bemerkte, wie etwas in ihrer Nähe sich bewegte. Sie zauberte wieder ihr Sternstaub. Diesmal traf sie etwas. Der Sternstaub bedeckte den Körper des Nagas. Kawano stürmte los und griff es mit seinem Katana an. Er ließ eine Serie von Angriffen auf den Naga nieder und mit dem letzten Schlag sendete er noch Elektrische Energie durch seine Waffe. Der Naga war sichtlich geschwächt. Wieder kamen Schuriken geflogen von Rebecca. Sie schienen aber keine große Wirkung zu zeigen, sie prallten von der Haut des Nagas ab. Karl sammelte Feuer in seiner Faust und lies einen Feuerball auf den Naga los. Der Ball zerfetzte das halbe Gesicht. Der Naga versuchte zu fliehen, doch Kawano verpasste ihm wieder einen Schlag. Jeder sah, jeden Moment ist die Kreatur tot. Mit letzter Kraft erzeugte der Naga einen Blitzschlag, der Carl, Bast und Rebecca traf. Karl war sehr angeschlagen. Chivala Versuchte alle mit ihren Heilkräften am Leben zu erhalten. Bast sah wie der Naga fliehen wollte und wirkte einen Zauber, um die Kreatur einzuschläfern, mit Erfolg. Der Naga sank zu Boden und schlief. Rebecca ging zu der Kreatur und trennte den Kopf vom Körper, um sicher zu gehen, dass es tot ist.

Karl, der nun sehr gereizt war, da sie auf einer Erkundungsmission und gegen eine Kreatur kämpfen mussten die ihm ordentlich zugesetzt hat, sagte zu Chivala "Also was ist hier jetzt los? Du hast gesagt wir erkunden nur. Jetzt haben wir gekämpft, weil du an die Sachen von diesem Ding gegangen bist. Für mich sieht es gerade so aus. Wir sind hier hingekommen um dein Amulett zu holen, nicht um irgendwelche Informationen zu beschaffen und wir haben jetzt eine vielleicht unschuldige Kreatur getötet. Sag uns jetzt den Wahren Grund der Mission. Was machen wir hier? Hier gibt es nichts an nützlichen Informationen." während Karl das sagte deutete er mit der Hand quer durch den ganzen Raum. Alle schauten sich um. Da viel ihnen eine Schrift an der Wand auf. Sie gingen näher. Auf der Wand war ein Text zu lesen: 'Suchst du mich? Wenn ja, dann musst du noch ? andere Orte aufsuchen und deren Rätsel lösen. Wenn du das schaffst, dann will ich dich kennenlernen'. Über dem Fragezeichen war eine Zahlenfolge zu sehen: '85 13 26 8 16 ?'. Tiefer war noch mehr Text : 'Rätsel 1. Erst weiß wie Schnee, dann grün wie Klee, dann Rot wie Blut und schmeckt allen sooo gut. Die Antwort verrät euch eine Stadt die dafür sehr bekannt ist. 10 Gehminuten südlich davon liegt eine Höhle'. Die Gruppe rätselte. Was könnte es sein? Erdbeeren? Äpfel? Wein? Wurde in den Raum geworfen. Jedoch kannte sich niemand so wirklich mit den Städten aus in der Welt und wofür welche bekannt ist, außer Bast. Einen Ort für Erdbeeren kannte er nicht. Für Wein gab es so manche Städte die in Frage kommen könnten. Äpfel viel ihm nur eine Stadt auf einer Insel ein. Chivala drängte erstmal aus der Höhle zu gehen bevor die Flut wieder einsetzt. Rätseln könne man später auch noch. Bevor sie zurückgehen, wollten sie noch in den weiteren Raum gehen. Sie kletterten etwas runter und ihnen fiel grünlicher Nebel auf, der den ganzen nächsten Raum einnahm. Er sah giftig aus. Chivala sprang runter, da sie nicht mehr atmen muss, dank der Geister des Himmels. Das Gift schien ihr nicht zu schaden. Sie guckte sich um, es waren nur paar Skelette zu sehen, die meisten schon komplett verwest, bis auf zwei Stück. Sie hatten kleine Beutel bei sich, die nahm Chivala an sich. Am ende des Raumes entdeckte sie eine Gang der nach oben führte. Sie ging zu Gruppe zurück und berichtete davon. Alle nahmen tief Luft und sprangen runter. Sie liefen so schnell es ging ans Ende zum Gang. Der Gang führte hoch und nach paar Metern war kein Nebel mehr da. Sie waren wieder am Anfangsraum. Sie verließen die Höhle und ritten zur nahsten Stadt, da es schon bald dunkel wurde. Sie erreichten Nindo inberhalb einer Stunde. Geschafft vom Tag suchten sie eine Taverne auf, aßen was und gingen zu Bett.
 

View
Die Orks sind noch nicht gebannt
Yue kehrt zurück, Pläne um das Orklager zu zerschlagen, kampf gegen Drows

5. Epoche, Jahr 499, Tag 130-147 des Sommers

Ciris Tot brachte alle in der Gruppe zum nachdenken. Viele versuchten sich abzulenken mit irgendwelchen Aufgaben. Yue kam drei Tage nach der Beerdigung von ihrer Kundschaftermission. Ein großes Orklager wurde gesichtet. Die Gruppe ging zum Anführer der Stadtwache und planten einen Weg das Lager zu zerschlagen. Zuerst wurde der Plan geschmiedet den Orkanführer auf eine falsche Fährte zu locken, damit er aus dem Lager kommt und ihn dann aus dem Hinterhalt tötet. Ohne den Anführer würde das Lager in Chaos versinken und sich auflösen. Falls das nicht klappt wäre Plan B mit einer Armee das Lager zu stürmen und mit paar ausgewählten Leuten den Orkanführer töten. Die Gruppe bereitete sich 2 Wochen darauf vor und erkundeten eine Höhle in die sie den Orkanführer mit der Lüge, dass dort das Artefakt sei, locken wollen. Nachdem sie etwas tiefer in der Höhle waren wurde eine Falle ausgelöst und Drows wurden auf sie aufmerksam. Der Kampf war hart, jedoch wurden die Drows besiegt. Danach ging die Gruppe zurück nach Eisenfels. Plan B muss jetzt wohl her.

View
Ciris Tot
Fest, Ciri Tot, Ein Vampirjäger, kampf gegen Vampir

5. Epoche, Jahr 499, Tag 131 des Sommers

Am nächsten morgen versuchte die Gruppe ein Gespräch über den gestrigen Auftrag zu führen. Ciri fühlte sich dabei angegriffen und lief davon. Zou lief ihr nach und kümmerte sich um sie und brachte sie zurück. Danach wurde die Belohnung abgeholt und ein Fest geplant. Am Abend startete das Fest. Zou suchte nach Ciri, da sie verschwunden war und fand sie tot auf. Ein Vampirjäger namens Yup untersuchte die Leiche von Ciri auf eine grobe Weise. Danach ging Yup zur Stadtwache und Zero tauchte auf und Sah die Tote Ciri. Nana und Kawano kamen nach, trugen Ciri zum Lager um sie später zu beerdigen. Alle waren ziemlich aufgelöst. Die Stadtwache riefen die Gruppe zu sich, damit sie sich um den Vampir, der Ciri getötet hat kümmern. Sie wurden mit Yup auf die Mission geschickt. Niemand konnte Yup leiden, jedoch gingen sie zusammen los um den Vampir zu finden. Es dauerte nicht lang bis sie den Vampir gefunden haben und töteten. Er hatte eine Nachricht bei sich, die darauf schloss, dass jemand anderes dahinter steckte und dass er Eisenfels stürzen will. Die Nachricht gaben sie der Stadtwache und gingen dann zu Ciris Beerdigung. Sogar Yup war anwesend.

View

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.