Zho'Narkuth

Drow, Schurke und Magier

Description:

Charakter

Rasse: Drow
Gesinnung: Chaotisch Neutral
Klasse: Schurke 3 / Magier 1 (Scrollmaster)
Schule: Verzauberung
Verbotene Schulen: Beschwörung, Bannzauber

Bewegungsrate

Land 9 Meter/ 6 Kästchen

Attribute

Stärke: 10 ( 0 )
Geschicklichkeit: 17 ( + 3 ) | 18 ( + 4 )
Konstitution: 10 ( 0 )
Intelligenz: 18 ( + 4 )
Weißheit: 8 ( – 1 )
Charisma: 11 ( 0 )

Initiative

4

Rüstungsklasse

15 ( + 1 ) gegen Fallen
Berührungsangriff: 14
Überraschungsangriff: 11
Kampfmanöver: 15

HP 24


Sinne

Wahrnehmung: + 8
Dunkelsicht 36m
Lichtblindheit
Verbessertes Fallenfinden ( + 1 )

Rettungswürfe

Zähigkeit: + 1
Reflex: + 7 ( + 8 ) gegen Fallen
Wille: + 2
( Immun gegen Schlaf und + 2 gegen Verzauberung )

Talente

Schriftrolle anfertigen
Gottlose Heilung
Waffenfinesse
Abhärtung

Offensive

Base Attack Bonus: + 2
Melee: + 2
Ranged: + 6
CMB: + 2

Angriffe

Telekinetische Faust: + 6; 1W4 +1/2 Magierstufen; 20; x2 ( Range: 9m )
Schriftrolle: + 6; 1W6 + 4; 18-20; x2
Dolch: + 6; 1W4; 19-20; x2 ( Range: 6m )
Rapier: + 7; 1W6 + 4; 18-20; x2

Hinterhältiger Angriff: + 2W6
Defensiver Hinterhältiger Angriff

Skills

Akrobatik: + 11
Klettern: + 6
Handwerk Tattoo: + 11
Mechanismus ausschalten: + 14
Entfesslungskunst: + 11
Wissen (Arkanes): + 11
Wissen (Gewölbekunde): +11
Sprachkunde: + 11
Wahrnehmung: + 8 ( + 9 bei der Suche nach Fallen)
Fingerfertigkeit: +11
Zauberkunde: + 11
Heimlichkeit: + 11

Zauber

Zauberliste

Gegenstände

Gegenstandsliste
Schriftrollen
Wunschliste

Wesenszüge

Rasse

Dunkelsicht 36m
Lichtblindheit
Geschärfte Sinne ( + 2 Wahrnehmung )
Elfische Immunität ( Immun gegen Schlaf und + 2 gegen Verzauberung )
Zauberresistenz: 9
Geübt im Umgang mit Gift ( kann sich niemals beim Umgang mit Giften selbst vergiften )

Zauberähnliche Fähigkeiten

Tanzende Lichter ( 1 / Tag )
Dunkelheit ( 1 / Tag )
Feenfeuer ( 1 / Tag )

Charakter

Finding your Kin
Lost Nobility

Heldenpunkte

2

Sprachen

Elfisch, Finsterländisch, Gemeinsprache, Aklo, Drakonisch, Drow Zeichensprache, Orkisch, Terral, Celestisch


Auftreten

Alter: 124
Größe: 190 cm
Gewicht: 85 kg

Persönlichkeit

Allgemeine Beschreibung

  • Introvertiert
  • Hält viel auf geschriebenes ( Verträge sind ihm somit sehr wichtig )
  • Meidet helle Orte
  • Für einen Drow ziemlich tolerant anderen Rassen gegenüber, Zwerge und Halblinge hält er allerdings trotzdem für niedere Rassen

Likes

  • Bibliotheken
  • Altes / verlorenes Wissen entdecken
  • Magie
  • Unterirdische Bauten
  • Räucherstäbchen

Dislikes

  • Sonnenlicht
  • Übermäßigen Krach
  • Göttliche Magie

Quirks

  • Extrem Neugierig
  • Schnüffelt vielen Dingen hinterher

Phobias

  • Drider

Bio:

Die Memoiaren des Rebellen Zho’Narkuth

Vorwort

Wer mich gut kennt, dem wird wohl bereits bekannt sein, wie viel Zeit ich damit verbringe mich durch die literarischen Publikationen dieser Welt zu arbeiten. Sei es nun um Wissen zu vermitteln oder einfach nur zur allgemeinen Unterhaltung, die niedergeschriebenen Werke erachte ich als ein besonders teures Gut. So will ich nun, wenn es mir denn erlaubt ist, in großer Bescheidenheit meine eigene, meiner Meinung nach allerdings nicht uninteressante, Geschichte zu Buche führen.

Kapitel 1

Mein Name ist Zho’Narkuth und ich gehöre dem Volk der Drow an. Dem gemeinen Volk ist die Bezeichnung Dunkelelfen eventuell geläufiger. Angesiedelt ist die Hochkultur der Drow im Underdark, dem gewaltigen Höhlensystem unter der Oberfläche unserer Welt und ist dort die vorherrschende Macht.

Geboren und aufgezogen wurde ich in der Metropole Drada’sikul. In der Kultur der Ilythiiri genießen Nesst, in der gemeinen Zunge Männer genannt, einen geringeren Stellenwert als ihre weiblichen Gegenstücke. Da ich weder weiblich bin, noch zu einem der Adelshäuser gehörte und auch sonst keine in der Drowkultur als sonderlich anbetungswürdig angesehenen Merkmale besaß, wuchs ich in ärmlichen Verhältnissen in einer Dalhar’raein auf. Auf der Oberfläche ist diese Institution als Kinderhort bekannt. Jedoch verbringt man in einer Dalhar’raein die gesamte Zeit bis zu seinem Mündigwerden. Durch die dort zugegebenermaßen harschen Verhältnisse beginnen viele Drowkinder bereits früh die ihnen angeborenen Fähigkeiten zu verfeinern. Einige stellen ihre Stärke zur Schau, andere zeigen bereits hier ein großes Verständnis für Manipulation und Intrigen. Ich jedoch bediente mich meiner Fingerfertigkeit und Gewandheit um an alle lebensnotwendigen Objekte zu gelangen und mir Gefahren vom Leibe zu halten.

Mit erreichen meines 80. Lebensjahres verließ ich die Dalhar’raein um der Stadt und den Monarchen zu dienen. Ich wurde dem Späh- und Gefechtstrupp der Stadtwache zugeteilt. Meiner Einheit wurde der Name Char’kyorl gegeben. Übersetzt in die Gemeinsprache bedeutet dies: “Die in der Tiefe Wartenden”. Wir begannen unsere Aufgaben mit ungefähr 70 Rekruten und 5 erfahrenen Kämpfern, die uns anleiteten und führten. Das einzige für meine Geschichte nennenswerte Mitglied meiner Einheit trägt den Namen Barra’ruul.
Er schulte mich in den, aus der Zeit in der Dalhar’raein zwar bereits geübten, jedoch noch nicht verfeinerten, Fähigkeiten der Heimlichkeit und des Hinterhalts.

Bereits nach einigen Jahren fiel mir auf, das meine Einheit schrumpfte. Der kampferprobte Leser wird sich nun sicherlich denken, dass dies bei dem meiner Einheit zugeteilten Aufgabengebiet durchaus gängig ist. Die meisten Mitglieder meiner Einheit verschwanden jedoch nicht auf Kampfeinsätzen, sondern tauchten nach den Rastperioden innerhalb der Stadtmauern nicht mehr auf. Nachforschungen in derartige Vorkommnisse geziemten sich jedoch für einen Soldaten von meinem Stand nicht und so blieb mir nichts anderes übrig, als auch innerhalb der Stadtmauern meine Deckung nicht fallen zu lassen.

Vermutlich hätte ich den Rest meines Lebens unter dem Joch der Monarchen verbracht, jedoch hatte das Schicksal anderes mit mir vor. Bei einem Überfall auf einen Trupp Oberflächenbewohner, die sich gefährlich Nahe an Drada’sikul heranwagten, begab es sich, dass ich bei der Verfolgung eines Gelehrten kurzzeitig von meiner Einheit getrennt wurde. Nachdem ich meine Pflicht erfüllt hatte und mich des Eindringlings entledigt hatte, bemerkte ich einige Schriftstücke, die aus seiner Tasche gefallen waren. Mich packte bei diesem Anblick die Neugier, ein Gefühl das sicherlich den Gelehrten unter den Lesern wohlbekannt ist. Ich nahm also so viele der Bücher und Schriftrollen mit, wie ich versteckt bei mir tragen konnte.

Nach eifrigem Studium der Gemeinsprache der Oberflächenbewohner, erschlossen sich mir immer mehr Werke aus meinem Fund. Zwischen all den Geschichten über Königreiche, historischen Ereignissen und Heldensagen, stieß ich auf ein Buch das die Geheimnisse der arkanen Magie erforschte. Mithilfe dieser Fibel, entschlüsselte ich einige Schriftstücke, die mir bis dahin Rätsel aufwarfen. Es handelte sich bei dem Gelehrten offensichtlich um einen Magier und ich war in den Besitz seines Zauberbuches und einiger Schriftrollen mit magischen Inkantationen gelangt.

Kapitel 2

Viele Jahre vergangen, die ich im Geheimen mit dem Studium der arkanen Schriften verbrachte. Mit den neuen Eindrücken, erwachte in mir auch eine gewisse Skepsis. Ich fing an die Monarchen in frage zu stellen, teilte meine Gedanken jedoch niemandem mit. In den raren Momenten, in denen ich unbeobachtet außerhalb der Stadt war, übte ich mich in der Kunst der Magie. Auch wenn ich nur langsam voran kam, so lernte ich doch mit der Zeit einige der Zauber aus dem Buch des Magiers zu wirken. Mit der Übung kam die Zuversicht, auch die Schriftrollen des Gelehrten entschlüsseln zu können.

Als nach einem Aufenthalt in Drada’sikul erneut einer meiner Kameraden nicht bei der Einheitsversammlung erschien, ersann ich einen Plan um das Geheimnis um die verschollenen Drow zu lüften. Auf einer der Schriftrollen in meinem Besitz war ein mächtiger Zauber niedergeschrieben. Er erlaubte dem Zaubernden seinen Blick auf eine andere Kreatur zu richten, egal wie weit entfernt sich diese auch von ihm befinden möge. Nachdem wir die Stadt weit hinter uns gelassen hatten, schlich ich mich also eines Nachts davon und wirkte eben diesen Zauber, um den verschollenen Soldaten zu beobachten.

Ich bitte den Leser es zu entschuldigen, wenn ich das was ich sah nur spärlich beschreibe, denn der Schrecken dieses Anblicks sitzt bei mir auch nach Jahren noch tief.

Als sich mein Blick auf den Soldaten richtete, musste ich mit erschrecken feststellen, dass er gefangen und verstümmelt war. Um ihn herum befanden sich einige Mitglieder der Monarchenfamilien, die an ihm verschiedenste Experimente durchführten. Der Körper meines Kameraden, war nicht mehr wieder zu erkennen. Seinen Beinen, sowie seinem Gesicht, wurden durch Magie spinnenähnliche Züge verliehen. Ich brachte es nicht über mich, die sich mir bietende Szene lange zu beobachten. Spätere Nachforschungen verrieten mir jedoch, dass es sich bei dem Ritual um die Verwandlung eines Drow in einen so genannten Drider handelte.

Nachdem ich meinen Blick wieder bei mir fand, wurde mir schlagartig bewusst in was für einer gefährlichen Lage ich mich befand. Alleine und verängstigt, ging ich das Risiko ein und offenbarte mich noch in der selben Nacht meinem Mentor Barra’ruul. Erneut bewies mir die Welt, das mein Schicksal mich weiter führen sollte und so zahlte sich meine riskante Aktion aus. Barra’ruul eröffnete mir, dass er zu einer Organisation namens Duul’sso gehöre, die über die schrecklicken Experimente und Handlungen der Monarchen bescheid wisse und versuchte diese durch den Sturz eben dieser zu beenden. Er bot mir eine Möglichkeit zur Flucht an und ich ergriff sie ohne zu zögern.

Die Duul’sso erretteten mich an die Oberfläche. Ich erwies ihnen meinen Dank durch das Teilen von Wissen, Diebstahl und, so muss ich ehrlich gestehen, auch einigen Morden. So vergingen erneut einige Jahre, ich zählte zu dieser Zeit bereits um die 120 Lebensjahre und meine Schuld war beglichen. Wohl wissend, dass meine Fähigkeiten den Duul’sso nicht weiter helfen konnten, begab ich mich auf eine Reise durch die Welt. Mein Ziel war es durch das Ansammeln von Wissen, ob gewöhnlicher oder arkaner Natur war hierbei zweitrangig, Macht zu gewinnen um die Matriarchen von Drada’sikul zu stürzen und mein Volk von ihrem Joch zu befreien.

Ich schloss mich einer alten Puppenspielerin und ihrem fahrenden Verein an und bereiste mit ihnen die Welt auf der Suche nach Wissen. Arbeit fand ich in der Zeit als Tätowierer, eine Kunst, die ich in meiner Zeit in der Dalhar’raein erlernt hatte.

Zho'Narkuth

Valerya stephenschwindt91 RunninNoob